Performatorium #011

 
***English Version see further below***
 
Performatorium #011 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 13.07.2019, 11-15 Uhr
Ruheoase Matzleinsdorferplatz
Verkehrsinsel Matzleinsdorferplatz, 1050 Wien
(bring your Regenzeug, just in case 🙂
 
Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen,  Anmeldung erbeten unter: performatorium.info@gmail.com
 
In Zeiten vieler lauter und starker Stimmen gegen die Untätigkeit in der Klimafrage wenden wir uns ganz dem inneren Frieden zu, um Kraft zu schöpfen für die Herausforderungen denen wir uns noch stellen müssen. Umgeben von Straßenlärm und Fahrzeugen aller Art erkunden wir die Verkehrsinsel als quasi spirituelles Zentrum. Wir erreichen diesen Unort ganz ohne Venga-Airways und erobern sie für unseren individuellen Seelenfrieden. Abgase werden ein- und ausgeatmet (Atemmaske wird bereitgestellt!), die vorbeiziehenden Autos nehmen wir wahr, lassen sie aber in ihrer Eile an uns vorüberziehen. Alles pulsiert, alles schwingt, alles fließt. Ihr seid eingeladen, die Energie dieses besonderen Ortes zu spüren und euren Geist vom Rauschen des stetig fließenden Verkehrs tragen zu lassen. Findet euch selbst oder eure große (allumfassende) Liebe in der Ruheoase Matzleinsdorferplatz. Mit der 2018 erstmals performten Arbeit laden uns Marlene Lucy Gutscher und Clemens Brunner ein, an ihrer Arbeit teilzuhaben. Dabei bekommen wir einen Sneak Peak in die Arbeitsweisen und kreativen Prozesse der Künstler*innen. Performances werden gesehen, gehört, gemacht, re-performt, nacherzählt, dokumentiert. Wir reaktivieren die Arbeit und erinnern uns gemeinsam im Tun an eine Performance, die wir selbst nicht erlebt haben, gleichzeitig erleben und gestalten wir sie neu.
 
Die Künstler*innen stellen in diesem Projekt einer urbanen Ästhetik eine Selbstermächtigungsstrategie für Stadtbewohner*innen gegenüber und sprechen eine Einladung aus an alle Teilnehmer*innen des Performatoriums, aber auch an alle interessierten Passant*innen, sich den öffentlichen Raum anzueignen und aus unerkannten Potentialen zu schöpfen. Wieviel Schönheit, Ruhe und Kraft steckt in unserem Stadtraum? Sind diese latenten Lebensräume es wert entdeckt zu werden? Wie weit sind wir bereit unsere Lebensformen an die Bedingungen der wachsenden Stadt anzupassen? Wo hört urbaner Raum auf und wo fängt Natur an? Im zweiten und diskursiven Teil wenden wir uns diesen Fragestellungen zu und besuchen dazu die aktuelle Ausstellung  nature \ nature im Kunstraum Niederoesterreich, welche sich mit dem Naturbegriff in unserer technologisierten Gegenwart auseinandersetzt.
 
Bring your yoga pants (bright colors and glitter preferred) and yoga mats, wear sunscreen!

Wir freuen uns auf euch! Lots of love and solidarity ääääh.. inner piece of course!

Olivia & Marlies

Bildcredits: © Clemens Brunner & Marlene Lucia Gutscher, Foto: Dila Kaplan
Dieses Projekt entsteht mit schwesterlicher Unterstützung von Kunstraum Niederoesterreich

www.kunstraum.net
www.facebook.com/PerformatoriumVienna
www.instagram.com/performatorium_vienna
www.performatorium.wordpress.com

 

***ENGLISH***

Performatorium # 011 – Laboratory for a contemporary performative practice
SAT, 13.07.2019, 11am – 15am
Ruheoase Matzleinsdorferplatz
Traffic Island Matzleinsdorferplatz, 1050 Wien
(bring your rain coat, just in case 🙂

Participation is free and open to anyone interested, registration requested at: performatorium.info@gmail.com
 
In times of loud and strong voices against the lack of action concerning the climate issue, we turn to our inner peace, to gain strength for the challenges we still have to face. Surrounded by street noise and vehicles of all kinds, we explore the traffic island as a quasi-spiritual center. We reach this place without Venga Airways and claim it for our individual peace of mind. Exhaust gases are inhaled and exhaled (breathing masks will be provided!). We perceive the cars moving by, unstoppable, and let them pass in their haste. Everything is pulsating, everything is swinging, everything is flowing. You are invited to feel the energy of this special place and let the sound of the constantly floating traffic carry your mind away. Find yourself or your great (all-embracing) love in the Ruheoase Matzleinsdorferplatz. With this work performed for the first time in 2018, Marlene Lucy Gutscher and Clemens Brunner invite us to participate in their performance. In doing so, we get a sneak peak into working methods and creative processes of the artists. Performances are seen, heard, made, re-performed, retold, documented. We re-activate the work and remember, in doing, a performance which we did not experience before, we experience and co-recreate it at the same time.
 
In this project, the artists confront urban aesthetics with a strategy of self-empowerment for citizens and invite all participants of the Performatorium, but also all interested passer-bys, to claim the public space and draw from unrecognized potentials. How much beauty, peace and strength is in our urban space? Are these latent habitats worth discovering? How far are we willing to go, to adapt our life forms to the conditions of the growing city? Where does urban space end and where does nature begin? In the second and discursive part we turn to these questions and visit the current exhibition nature \ nature at Kunstraum Niederoesterreich, which deals with the concept of nature in our technologized present.
 
Bring your yoga pants (bright colors and glitter preferred) and yoga mats, wear sunscreen!

We look forward to seeing you! Lots of love and solidarity ääääh.. inner piece of course!

Olivia & Marlies

Photo credits: © Clemens Brunner & Marlene Lucia Gutscher, photo: Dila Kaplan
This project is supported by Kunstraum Niederoesterreich

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Performatorium #011 – Save the date!

Performatorium #011
SA, 13.07.2019, 11-15 Uhr

Ruheoase Matzleinsdorferplatz
Verkehrsinsel Matzleinsdorferplatz, 1100 Wien

Mit Clemens Brunner und Marlene Lucia Gutscher
Details will follow sooooooooon!

Bildcredits: © Clemens Brunner & Marlene Lucia Gutscher, Foto: Dila Kaplan

Performatorium #010

Performatorium #010 – Intensivworkshop und Performanceabend

***english version below***

Performanceabend (fluc)
Mi, 15.05.2019, 21 Uhr
fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

Reminder: Anmeldung Intensivworkshop (Kunstraum Niederoesterreich)
Mo, 13./Di, 14.05.2019, 15-19 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien

Das Performatorium findet im Mai zum zehnten Mal statt. Zum Jubiläum gibt es ein Kooperationsprojekt mit dem Kunstraum Niederoesterreich und In der Kubatur des Kabinetts – Kunstsalon im fluc.

Die Figur des ‚Schwarms‘ dient uns als Ausgangspunkt für die Versammlung sechs performativer Positionen, die eine aufmerksame, fürsorgliche und widerständige künstlerische Praxis verfolgen. Der Begriff des Schwarms, wie wir ihn hier verstehen wollen, kommt aus dem Improvisationstanz/-theater, dabei bewegt sich  eine Gruppe als ein ‚Körper‘ oder ‚Organismus‘. Der Schwarm braucht ein aufmerksames sich aufeinander Eintunen, ein aufeinander Schauen, Hören und sich aufeinander Beziehen, um in Bewegung zu kommen. Körper agieren im Spannungsverhältnis zwischen individueller und gemeinsamer Handlungsmacht. Persönliche Entscheidungen werden für die Gruppe getroffen und führen zu einer gemeinsamen Handlung. Der Schwarm geht über ein zweckmäßiges gemeinsames Arbeiten, Kollaborieren hinaus. Die Zusammenarbeit ist Zusammensein und wird konstant neu geformt: eine vorsichtig, sich konstant entwickelnde Methode und ein kraftvoller, organischer Zustand zugleich. Aus einer gesellschaftspolitischen, kritischen Perspektive stellen wir die Frage nach dem Schwarm als einem möglichen gesellschaftlichen Gegenmodell, als eine utopische Figur.

Die teilnehmenden Künstler*innen verhandeln die achtsame, kollaborative Praxis nicht nur in der eigenen Herangehensweise sondern auch auf inhaltlicher Ebene. Der Schwarm wird zum zentralen Element in den Workshops von Agnes Hvizdalek und Olivia Jaques/Marlies Surtmann, die im Kunstraum Niederoesterreich realisiert werden, wie auch in der Performance des Performatoriums, die im Rahmen von In der Kubatur des Kabinetts im fluc stattfinden wird. Des weiteren stellen Magdalena Fischer und Sophie Utikal in ihrem Video die Frage wie das permanente Finden von Kompromissen uns formt. Die Möglichkeit des Scheiterns und (Weiter-) Übens wird der Selbstoptimierungs- und Selbstdisziplinierungslogik einer neoliberalen Gesellschaft gegenüber gestellt. Binta Diallos 16mm Performance wird live verwoben mit Michel Strümpfs Sound und bearbeitet die ‘Denkwürdigkeit’ von Bäumen in ihrem Lebenskreislauf. Das behutsame visuelle Erforschen unbekannter Orte mit und durch die analoge Kamera spiegelt sich im Ineinandergreifen von Ton und Bild und damit in der Form des Zusammenarbeitens. Daniel Lercher und David Knauer (New Dirge) loten in ihrer akustischen Improvisation die eigenen klanglichen Positionen aus, setzen sich in Beziehung und entwickeln eine Form der auditiven Kommunikation.

Programmüberblick

Intensivworkshop im Kunstraum Niederoesterreich 
Mo, 13./Die, 14.05.2019, 15-19 Uhr

– Agnes Hvizdalek (experimentelle Stimmtechniken) und Marlies Surtmann/Olivia Jaques (Schwarm)

Performanceabend im Rahmen von In der Kubatur des Kabinetts im fluc 
Mi, 15.05.2019, 21 Uhr

– Performatorium (Performance im öffentlichen Raum)

– Magdalena Fischer/Sophie Utikal
(Videoperformance)
– Binta Diallo/Michel Strümpf (16mm Performance)

– New Dirge (Soundschwarm-Improvisation)

– Michel Strümpf (DJ-Line)

 

Anmeldung Intensivworkshop:

Das Angebot wendet sich an alle, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt. Die Workshopreihe wird in deutscher oder englischer Sprache abgehalten. Der Unkostenbeitrag für beide Tage beträgt 40€ und ist am ersten Workshoptag in bar zu bezahlen. Eine Anmeldung ist nur für beide Tage möglich und erfolgt via E-Mail an: office@kunstraum.net.

 

Bildcredits: Screenshot Grazing Hurdles / Magic Practice (2015), ©Magdalena Fischer/Sophie Utikal

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www.instagram.com/performatorium_vienna

 

***ENGLISH***

 

Performatorium #010 – intensive workshop and performance evening

 

Performance evening (fluc)
Wed, 15.05.2019, 9pm
fluc, Praterstern 5, 1020 Vienna

Reminder: Intensive workshop at Kunstraum Niederoesterreich
Mon, 13./Tue, 14.05.2019, 3-7pm
Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Vienna

This May the Performatorium will take place for the 10th time. For this anniversary we will work in cooperation with the Kunstraum Niederoesterreich and In der Kubatur des Kabinetts – Kunstsalon im fluc.

The figure of the ’swarm‘ serves us as a starting point for the gathering of six performative positions that pursue an attentive, caring and resistant artistic practice. The concept of the swarm, as we want to understand it here, comes from improvisational dance/theatre. Therefor a group of people moves as one ‚body‘ or ‚organism‘. The swarm needs an attentive attunement, a mutual watching (out for one another), listening and relating to each other in order to move. Bodies act in the field of tension between individual and collective agency. Personal decisions are made for the group and lead to a common action. The swarm goes beyond a purposeful collaboration – being together and to be in constant flux: a careful, constantly evolving method and at the same time a powerful organic state. From a socio-political, critical perspective we ask the question whether  the swarm could function as a possible counter model, as an utopian figure.

The participating artists negotiate the careful, collaborative practice not only in their own approach but also on the level of content. The swarm becomes the central element in the workshops of Agnes Hvizdalek and Olivia Jaques/Marlies Surtmann realized in the Kunstraum Niederoesterreich, as well as in the performance of the Performatorium, which will take place in the frame of In der Kubatur des Kabinetts im fluc. Furthermore, Magdalena Fischer and Sophie Utikal pose the question of how the permanent finding of compromises is shaping us. The possibility of failing and practicing (further) is juxtaposed with the self-optimization and self-disciplining of a neoliberal society. Binta Diallo’s performance with a 16mm film will be interwoven with live sound by Michel Strümpf. This collaboration works with the ‚memorability‘ of trees in their life cycle. The careful visual exploration of unknown locations with and through the analogue camera is reflected in the interplay of sound and image and thus in the form of collaboration. Daniel Lercher and David Knauer (New Dirge) explore their own sonic positions by acoustic improvisation. They put themselves in relation to one another and develop a form of auditory communication.

Program Overview

Intensive workshop at Kunstraum Niederoesterreich
Mon, 13./Tue, 14.05.2019, 3-7pm

– Agnes Hvizdalek (experimental voice techniques) and Marlies Surtmann/Olivia Jaques (swarm)

Performance evening at fluc, Wed, 15.05.2019, 9pm
– Performatorium (performance in public space)

– Magdalena Fischer / Sophie Utikal (video performance)

– Binta Diallo / Michel Strümpf (16mm performance)

– New Dirge (sound-swarm improvisation)

– Michel Strümpf (DJ-line)

 

Registration intensive workshop:

The workshop is open for everyone interested in an intensive examination of artistic performative practice. The number of participants is limited. The workshop series will be held in German or English. The fee for both days is 40€ and has to be paid in cash at the first day of the workshop. Registration is only possible for both days. Please register via e-mail: office@kunstraum.net.

Credits: Screenshot Grazing Hurdles / Magic Practice (2015), photo: Magdalena Fischer/Sophie Utikal


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Performatorium #009

***English Version see further below***


Performatorium. Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

Fr, 08.03.2019, 09-13 Uhr
spacelab_gestaltung
Sachsenplatz 4-6, 1200 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen,
bequeme Kleidung empfohlen.
Anmeldung erbeten unter: performatorium.info@gmail.com


Die neunte Ausgabe des Performatoriums findet ihm Rahmen des RRRIOT Festival in Kooperation mit dem culture_lab der Produktionsschule spacelab statt. Christina Jaques eröffnet in ihrem Workshop DAsein mit spielerischen (Aufwärm-)Übungen aus Theater und Körperarbeit. Im Zentrum steht dabei die eigene Präsenz im Raum und das Verhältnis zwischen Ich und Wir. In einem diskursiven Teil werden wir uns den Frauentag zum Anlass nehmen und gemeinsam betrachten, welche Verbindungen es zwischen queer*feministischen und performativen künstlerischen Praktiken gibt. Darauf folgend beschäftigen wir uns im praktischen Input von culture_lab, Gender. Gleichstellung als Provokation, mit dem Begriff Gender und dessen gesellschaftspolitischen Implikationen. Was steckt hinter dem Begriff und wie wird er anwendbar? Welche Gender-Fragen werden in der eigenen Lebensrealität, insbesondere für jüngere Generationen im Prozess der Identitätsfindung relevant und wie lässt sich hier mittels Performance über die eigene Identität nachdenken?

Die Produktionsschule spacelab unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang zwischen Schule und Beruf. Am Standort spacelab_gestaltung im 20. Wiener Gemeindebezirk arbeitet das culture_lab mit Jugendlichen an Kunst- und Kulturprojekten in unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Theater, Radio, Fotografie und Film. spacelab ist ein vom Sozialministeriumservice und vom Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) gefördertes Projekt der Wiener Ausbildungsgarantie.

Das Performatorium #009 entsteht mit Unterstützung von RRRIOT Festival und Kunstraum Niederoesterreich. Das RRRIOT ist ein kollaboratives, feministisches Programmfestival. Unter dem Motto Community und mit einem Fokus in der Brigittenau stehen die Sichtbarkeit von Frauen* im Kulturbereich, Empowerment, Gerechtigkeits- und Gesellschaftsfragen im Mittelpunkt. Der Kunstraum Niederoesterreich setzt als Raum für junge, experimentelle und transmediale Kunstprojekte seit 13 Jahren Impulse im Bereich Gegenwartskunst.

Das Performatorium ist ein Labor für experimentelle performative Praxis und bietet durch regelmäßige, offene Zusammenkünfte an wechselnden Kunst-affinen Orten Raum für das voneinander Lernen und den Austausch von Performance in Praxis und Theorie. Das Angebot wendet sich an alle die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Wenn ihr eure performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach … 

Wir freuen uns auf euch!


 ***English Version***

Performatorium. Laboratory for a contemporary performative practice

Fri, 08.03.2019, 9am -1pm
spacelab_gestaltung
Sachsenplatz 4-6, 1200 Vienna

Participation is free of charge and open to the public,
comfortable clothing recommended.
Registration is requested: performatorium.info@gmail.com


The ninth edition of the Performatorium is part of the RRRIOT Festival in cooperation with the culture_lab of the production school spacelab. Christina Jaques opens the Performatorium with her workshop DAsein and shares playful (warm-up) exercises, inspired by theater and body work. The focus is on one’s presence in space and the relationship between I and We. In the discursive part we will refer to the occasion of the Women’s Day and explore the connections between queer*feminist and performative artistic practices. Later on, in the practical input of culture_lab Gender. Equality as provocation, we will work with the term gender and its socio-political implications. What does it mean exactly and how does it become applicable? Which gender questions are inherent to one’s own life reality – especially for younger generations in the process of finding an identity, and how can one think about one’s own identity by means of performance?
 
The production school spacelab supports young people and adolescents at the transition from school to work. At the location spacelab_gestaltung in the 20th district of Vienna, culture_lab works with young people on art and cultural projects in various fields, such as: theater, radio, photography and film. spacelab is a Wiener Ausbildungsgarantie project funded by Sozialministeriumservice and the Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff).
 
Performatorium #009 is made possible with the support of RRRIOT Festival and Kunstraum Niederoesterreich. The RRRIOT is a collaborative, feminist program festival. Under the motto community and with a focus on the 20th district Brigittenau the key aspect is the visibility of women* in the cultural field, empowerment, justice and social issues. The Kunstraum Niederoesterreich has been providing space for young, experimental and transmedial art projects in the field of contemporary art for 13 years.
 
The focus of the Performatorium is the establishment of a laboratory for experimental performative practices. Through regular, open meetings, it serves practice-oriented research and the long-term promotion of discourse in the form of workshop-based or discursive inputs from the participants. As a self-organized, solidarity-based platform, it offers space for joint experimentation, exchange and the collective production of performative knowledge. It is open for anyone who is interested in an intensive examination of artistic performative practices.
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, feel free to contact us…

We are looking forward to seeing you soon!

Open Call

Together with you we want to continue what we set out to do when we started the Performatorium: sharing. In this times of turbo-capitalist, neo-colonialist, fascist, racist and anti-feminist forces on the move, let’s counter-act and be together (to quote do!), let’s practice our solidarity skills, train our social muscles (Social Muscle Club), and share space, time and knowledge of something we love to do: Performance. Our performance laboratory will stay self organized and based on participation as well as exchange as long as we manage doing so, fully aware of the problematic precarious status it implicates – but also of it’s potentials and free spaces that are so soothing and healing sometimes! Thus this is a call to create something together, to build a common space, a community also as a solidary force one can rely on, draw resources from, but also put something back when feeling ready for it!

Inputs for future Performatorium sessions:
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, please contact us (performatorium.info@gmail.com) . In return you will get no money (sorry for that, for what it’s worth, we don’t get any either…), but you will get a lot of knowledge and love from other people. We are looking forward to planing the Performatorium together.

***

Gemeinsam mit Euch möchten wir das fortsetzen was wir uns vorgenommen haben als wir mit dem Performatorium begonnen haben: teilen. Lasst uns, in Zeiten der erstarkenden turbo-kapitalistischen, neo-kolonialistischen, faschistischen, rassistischen und antifeministischen Kräfte, dagegen halten und zusammen sein (um do! zu zitieren), uns in unseren solidarischen Fertigkeiten üben, unsere sozialen Muskeln trainieren (Social Muscle Club) und Raum, Zeit und Wissen teilen, über das was wir gerne tun: Performance. Solange es uns möglich ist bleibt unser Performancelabor selbstorganisiert und basierend auf Partizipation wie auch Austausch, im vollen Bewusstsein über den problematischen, prekären Zustand, der damit verbunden ist – aber auch über die Potentiale und Freiräume, die manchmal so beruhigend und heilend sein können! Dies ist also ein Aufruf etwas gemeinsam zu schaffen, zusammen einen Raum zu bauen, eine Gemeinschaft, auch als solidarische Kraft, auf die eine*r bauen kann, Ressourcen ziehen kann, aber an die auch etwas zurückgeben werden kann, wenn er*sie dafür bereit ist!

Inputs für zukünftige Performatorium-Sessions:
Wenn ihr eure eigenen performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach (performatorium.info@gmail.com). Entlohnt werdet ihr leider nicht mit Geld (entschuldigt bitte! Falls es von Bedeutung ist: wir ebensowenig…), stattdessen wird euch Wissen und Liebe der anderen Teilnehmer*innen zuteil. Wir freuen uns darauf das Performatorium gemeinsam zu planen.

WINTERPAUSE

©unknown

SAVE THE DATES

Performatorium #009
FR, 08.03.2019, 09-13 Uhr
Spacelab Gestaltung, Sachsenplatz 4-6, 1200 Wien

Performatorium #010
MO/DI, 13./14.05.2019, 15-19 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien
MI,15.05.2019, 19 Uhr
fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

Performatorium @ Symposium Archive des Ephemeren

Empfehlung und herzliche Einladung: Performatorium @ Symposium

Archive des Ephemeren. Denken, Praktizieren, Vernetzen – eine Debatte zur Zugänglichkeit von Performancekunst in der Schweiz.

1. – 3. November 2018
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12, 3000 Bern

*English version below*

Anknüpfend an das Performatorium #008 findet der Augenzeug_innenbericht von Olivia Jaques und Marlies Surtmann im Rahmen des Symposiums seine Fortsetzung. Marlies Surtmann stellt in ihrem Beitrag die Idee des Performatoriums sowie allgemein die Potentiale des Körpers als Archiv und Wissensspeicher zur Debatte.

Das Symposium findet im Rahmen der République Géniale – nach Robert Filliou statt und wird von der AG Performative Archive / PANCH (Performance Art Network Schweiz) organisiert. Die Frage der Zukunft von Performancekunst ist an die Zugänglichkeit von Dokumenten und Artefakten, ihre Archivierung und Geschichtsschreibung sowie an die aktive Praxis und Weiterentwicklung gebunden. Das  Sympsium fragt vor allem aus einem künstlerisch motivierten Standpunkt heraus nach dem Stand der Dinge, wofür internationale Positionen in den Blick genommen werden. Am Symposium sind beteiligt: Barbara Büscher, Nicolas Brulhart, Annet Dekker, Esther Ferrer, Sabine Folie, Claudia Grimm, Daria Gusberti, Hayley Newman & Bryan Reedy, Boris Nieslony, Eleanor Roberts, Dorota Sajewska, Sigrid Schade, Beate Schlichenmaier, Dorothea Schürch, Walter Siegfried, Marlies Surtmann, Martha Wilson, Wen Yau.

Eintritt frei bei online Anmeldung bis 31. Oktober 2018 unter:
http://www.panch.li/symposium/

Wir freuen uns auf Euer kommen!
Marlies Surtmann und Olivia Jaques

Weitere Informationen unter:

http://www.panch.li/symposium/
http://www.republiquegeniale.ch
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

***

Recommendation and cordially invitation: Performatorium @ Symposium

Archive of the Ephemeral. Thinking, Practicing, Networking – a debate on the accessibility of performance art in Switzerland

1st – 3rd of November 2018
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12, 3000 Bern

Following the Performatorium #008 the Augenzeug_innenbericht (eyewitness account) by Olivia Jaques and Marlies Surtmann finds its continuation within the symposium. In her Input Marlies Surtmann discusses the concept of ​​the Performatorium as a laboratory as well as the potential of the body as an archive and storage of knowledge.

The symposium takes place in the framework of the République Géniale – after Robert Filliou and is organized by the working group Performative Archive / PANCH (Performance Art Network Switzerland). The question of the future of performance art is tied to the accessibility of documents and artefacts, their archiving and historiography as well as active practice and development. Above all, the sympsium asks about the current situation from an artistically motivated standpoint, for which international positions are invited. Participants in the symposium are: Barbara Büscher, Nicolas Brulhart, Annet Dekker, Esther Ferrer, Sabine Folie, Claudia Grimm, Daria Gusberti, Hayley Newman & Bryan Reedy, Boris Nieslony, Eleanor Roberts, Dorota Sajewska, Sigrid Schade, Beate Schlichenmaier, Dorothea Schürch, Walter Siegfried, Marlies Surtmann, Martha Wilson, Wen Yau.

Admission free with online registration until October 31, 2018 at: http://www.panch.li/symposium/

We look forward to seeing you in Bern!
Marlies Surtmann and Olivia Jaques

For further information see:
http://www.panch.li/symposium/
http://www.republiquegeniale.ch
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/