SOMMERPAUSE

 

SAVE THE DATE

Performatorium #008
SA, 22.09.2018, afternoon/evening

Kunsthalle Turnhalle – Brick 5
Herklotzgasse 21, 1150 Wien

Details about time and program will be announced soon!

Advertisements

Performatorium #007

Performatorium #007 – How to DISBAND – eine performative Weiterschreibung

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
SA/SO 09./10.06. und SA/SO 16./17.06.2018
11.00-18.00 Uhr

Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
(mit Anmeldung bis 05.06.2018 unter: lena.schuster@kunstraum.net)

DISBAND, „Every Day Same Old Way“, Hallwalls, 1982

(English version below)

Für das Performatorium #007 setzen wir uns nicht nur mit dem Franklin Furnace Archiv auseinander (ein in den 1970-er Jahren in New York City gegründetes, alternatives Archiv für marginalisierte Kunstproduktion), sondern springen gemeinsam in Martha Wilsons künstlerische Praxis: Unmittelbar, tollkühn und laut erprobt sie in ihrem Input am ersten Tag der Workshopreihe (09.06.2018) mit uns ihre DISBAND, eine feministische “Anti”musikgruppe aus den 80er Jahren in Manhattan (Martha Wilson, Barbara Ess, Ilona Granet, Donna Henes, Daile Kaplan, Barbara Kruger, Ingrid Sischy und Diane Torr).

Martha Wilson, Performance-Pionierin, fragt nicht, sie tut: Sie schreibt als Teil ihrer feministischen Praxis zeitgenössische Kunstgeschichte abseits des Mainstreams. So entstand auch ihr Projekt, das Franklin Furnace Archiv. Kunst von Frauen wurde weniger wahrgenommen und die strukturellen Möglichkeiten und Orte für Positionen abseits des heteronormativ geprägten Kunstfelds waren beschränkt. Feministische Praxis und Performancekunst standen bei dieser Entwicklung von Anfang an in enger Verschränkung. Aus heutiger Perspektive stellt sich die Frage, ob und wie wir diese performativen Strategien via Wiederholung, Interpretation und Appropriation weiterschreiben und aktualisieren können.

Das Performatorium #007 findet an zwei Wochenenden statt: SA/SO 09.-10.06.2018 und SA/SO 16.-17.06.2018. Nach der Einführung von Martha Wilson am ersten Tag, wird an den drei darauffolgenden Workshoptagen weitergeprobt, experimentiert und improvisiert. In täglichen Bandproben werden wir mit unterschiedlichen Improvisationstechniken (Sprache, Stimme, Bewegung) spielen und so ein gemeinsames Repertoire erarbeiten. Durchwoben wird dieses performative Tun durch close readings und Diskussionen zu (queer)-feministischen (Performance-)Archiven sowie dem Begriff der Probe.

Anmeldung:
Das Angebot der Workshopreihe wendet sich an Künstler_innen im performativen Bereich aber auch an alle Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Die Teilnehmer_innenzahl ist beschränkt. Die Workshopreihe wird in deutscher oder englischer Sprache abgehalten. Der Unkostenbeitrag für alle vier Tage beträgt 50 €. Die Anmeldung ist erst nach Überweisung gültig. Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Dauer der Workshopreihe und bis spätestens FR, 05.06.2018 möglich und erfolgt via E-Mail an: lena.schuster@kunstraum.net.

Das Performatorium ist ein Labor der praxisorientierten Forschung zur Performancekunst und der möglichen Weiterentwicklung des Performance-Begriffs, Raum für den Austausch, für das voneinander Lernen und für die kollektive Produktion performativen Wissens. Neben dem Rezipieren im Ausstellungsraum entsteht während des Performatoriums die Möglichkeit sich Performance auch handelnd anzueignen und so den Performance-Begriff aktiv mitzugestalten. Diese Kunstform arbeitet mit dem Körper und soll durch performative Methoden, also über den Körper, physisch erfahren und erforscht werden können.

Weitere Termine des Performatoriums 2018:
SA, 22.09.2018 und SA, 20.10.2018 (save the dates!)

www.franklinfurnace.org
www.disbandny.wordpress.com
www.kunstraum.net
www.facebook-performatorium.com

Foto: ©DISBAND, DISBAND Songbook

 

***English***

Performatorium # 007 – How to DISBAND – a performative transcription

Laboratory for Contemporary Performative Practice
SAT/SUN 09./10.06. and SAT/SUN 16./17.06.2018
11.00am to 06.00pm

Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
(registration latest 05.06.2018 via: lena.schuster@kunstraum.net)

Within the Performatorium #007, we not only focus on the Franklin Furnace Archive, but also dive into Martha Wilson’s artistic practice: Immediately, foolhardy and loud, we start the first day of the workshop series (09.06.2018) with Martha Wilson herself, where she gives us an introduction into her DISBAND, a 1980s feminist „anti“ music group in Manhattan (Martha Wilson, Barbara Ess, Ilona Granet, Donna Henes, Daile Kaplan, Barbara Kruger, Ingrid Sishy, and Diane Torr).

Martha Wilson, performance pioneer, does not ask, but puts straight into action: she takes part in writing contemporary art history outside the mainstream as part of her feminist practice. That’s how her project, the Franklin Furnace Archive, Inc. in New York City in the 1970s, was born: an alternative archive for marginalized art production. Women’s art was less perceived and the structural possibilities and places for positions outside the heteronormative art field were limited. Feminist practice and performance art were closely intertwined with this development right from the start. From today’s perspective, the question arises as to whether and how we can continue and update these performative strategies via repetition, interpretation and appropriation.

The Performatorium #007 will take place on two weekends: SA/SO 09.-10.06.2018 and SA/SO 16.-17.06.2018. After the introduction of Martha Wilson on the first day, we will continue rehearsing, experimenting and improvising on the three following workshop days. In daily band rehearsals we will play with different techniques of improvisation (voice, movement) to develop a common repertoire. This performative activity is interwoven through close readings and discussions on (queer) feminist (performance) archives as well as the concept of rehearsal.

Registration:
The workshop series addresses artists from the performative field  but also at all persons who are interested in an intensive examination of artistic performative practice. The number of participants is limited. The workshop series will be held in German or English. The fee for all four days is 50 €. Registration is only valid after transfer. Registration is only possible for the entire duration of the workshop series no later than FR, 05.06.2018 and will be sent via e-mail to: lena.schuster@kunstraum.net.

The Performatorium is a laboratory for performative practice. All artists working within the performative field are welcome, as well as individuals who are interested in an intensive engagement with artistic performative practice. The program for the regularly scheduled gatherings is planned collectively for the upcoming meeting. Performative methods are shared and developed through personal inputs within the group. Thus, performative knowledge is generated through exchange and action.

Further dates of the Performatorium 2018:
SA, 22.09.2018 and SAT, 20.10.2018 (save the dates!)

www.franklinfurnace.org
www.disbandny.wordpress.com
www.kunstraum.net
www.facebook-performatorium.com

Photo: ©DISBAND, Disband Songbook

Performatorium #006

Performatorium #006 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SO, 06.05.2018, 15.30 Uhr
Kunstraum-Container am donaufestival
Minoritenplatz, 3500 Krems a. d. Donau
Eintritt frei

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise Wien – Krems:
SO, 06.05.2018, 13.10 Uhr
Hauptbahnhof Wien (vor dem Haupteingang)
Zug: 13.30 Uhr, Richtung Zürich HB (Umsteigen in St. Pölten 14.05 Uhr, Richtung Horn NÖ)

(ENGLISH version below)

Im Performatorium #006 widmen wir uns wieder der Begegnung im öffentlichen Raum. Der Kunstraum Niederoesterreich hat das Performatorium in den Kunstraum Container am donaufestival in Krems eingeladen. Ausnahmsweise an einem Sonntag erweitern wir das Performatorium in den öffentlichen Raum um den Minoritenplatz, schwärmen aus und untersuchen die Beziehung zwischen Performer_innen, Besucher_innen, Passant_innen und den Gegebenheiten des Ortes, in dem wir uns bewegen.

Im diskursiven Teil führen die Teilnehmer_innen Interviews mit Passant_innen und Besucher_innen des donaufestivals zum Thema öffentlicher Raum, Kunst und Performance. Die gesammelten Antworten werden um 16.30 Uhr in Form eines kollektiven, improvisierten Text-Remix’ (öffentliche Lesung) im Container zusammengetragen und diskutiert. Die Fragen und Antworten werden weiter getragen in den zweiten Teil und dienen als Grundlage für die Bewegung der Gruppe im Schwarm durch den Ort.

Das Performatorium ist ein Labor für performative Praxis. Willkommen sind alle Künstler_innen im performativen Bereich, sowie Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Das Programm für die regelmäßig stattfindenden Zusammenkünfte wird gemeinschaftlich für das jeweils kommende Treffen geplant. Performative Methoden werden in Form von persönlichen Inputs in der Gruppe geteilt und weiterentwickelt. So wird performatives Wissen im Austausch und im Tun generiert.

Wie immer könnt ihr gerne interessierte Freund_innen mitnehmen! Wir freuen uns auf alle, die Lust haben das Performatorium #006 mit uns zu verbringen!

Marlies und Olivia
www.performatorium.wordpress.com
www.facebook.com/PerformatoriumVienna

Fotocredits:
©Performatorium 2018, Foto: Maria Porsch

 

***

Performatorium #006 – Laboratory for Contemporary Performative Practice

Sun, 06.05.2018, 3.30 pm
Kunstraum Container at the donaufestival
Minoritenplatz, 3500 Krems a. d. Donau
admission free

Meeting point for the joint trip Vienna – Krems:
Sun, 06.05.2018, 1:10 pm
Vienna Main Station (in front of the main entrance)
Train: 1:30 pm, direction Zürich HB (change in St. Pölten Hbf at 2:05 pm, direction to Horn NÖ)

The Performatorium #006 is once more dedicated to the encounter in public space. Kunstraum Niederoesterreich has invited the Performatorium to the Kunstraum Container at donaufestival in Krems. Just this once on a Sunday, we will expand the Performatorium into the public space around Minoritenplatz. Swarming out and exploring the relationship between performers, visitors, passers-by, and the realities of the place in which we move.

In the discursive part, the participants will conduct interviews with passers-bys and visitors of the donaufestival about public space, art and performance. The collected answers will be gathered and discussed at the Kunstraum-Container around 4:30 pm in form of a collective, improvised text remix (public reading). The questions and answers are carried further into the second part and serve as basis for the group’s swarming movements through the place.

The Performatorium is a laboratory for performative practice. All artists working within the performative field are welcome, as well as individuals who are interested in an intensive engagement with artistic performative practice. The program for the regularly scheduled gatherings is planned collectively for the upcoming meeting. Performative methods are shared and developed through personal inputs within the group. Thus, performative knowledge is generated through exchange and action.

As always, you are very welcome to bring interested friends! We look forward to all who would like to spend the Performatorium #006 with us!

Olivia and Marlies
www.performatorium.wordpress.com
www.facebook.com/PerformatoriumVienna

Photo credits:
©Performatorium 2018, photo: Maria Porsch

 

Performatorium #005

 

Performatorium #005

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
Sa, 10.3.2018, 11-14 Uhr
Vronihof
Veronikagasse 24, 1170 Wien

(English version below)

Mit dem Performatorium #005 wagen wir uns noch vor Frühlingsbeginn in den öffentlichen Raum. Treffpunkt ist am Samstag, 10.03.2018 pünktlich um 11 Uhr im Vronihof (der sich über eine kleine freie Spende für die Raumnutzung freut!). Im diskursiven Teil, wollen wir Wissen über den öffentlichen Raum zusammentragen und diskutieren. Bringt bitte alle ein von euch recherchiertes Detail zum öffentlichen Raum aller Art (Frage & Antwort), wie z.B.: welche Regeln, Rechte oder Pflichten gibt es im öffentlichen Raum? Wem gehört der öffentliche Raum? Gibt es Wissenswertes zu lokalen Eigenheiten, Musik, Protesten, Gruppen, Tabus, etc.?

In einem praktischen Teil erkunden wir Performance im öffentlichen Raum. Aus Körper, Bewegung und Raum entstehen Geschichten und Erzählungen. Wir spielen mit verschiedenen Elementen und Kontexten und schaffen Neues im bestehenden, öffentlichen Raum. Welche performativen Elemente sind auf der Straße „sichtbar“ und welche Rolle nimmt ein mögliches Publikum in der Erzählung ein? Bringt bitte alle warme, bequeme Kleidung mit, mit der man sich auch im Freien gut bewegen kann!

Wie immer könnt ihr gerne interessierte Freund_innen mitnehmen! Und natürlich auch wieder Ideen für zukünftige Treffen! Wir freuen uns auf alle, die Lust haben das Performatorium #005 mit uns zu verbringen!

Weitere Information:
www.facebook-performatorium.com
Foto: ©Performatorium 2017 – Anti Fascist Ballett School with Elizabeth Ward

***English***

Performatorium #005
Laboratory for a Contemporary Performative Practice

Within the Performatorium #005 we dare the public space even before the beginning of spring. Meeting point is Vronihof (who is thankful for a small free donation for the space), on Saturday, 10.03.2018, punctually at 11am. For the discursive part we want to collect and discuss knowledge about the public space. Please bring one researched detail (question and answer) concerning the public space. Here some examples: What rules, rights or responsibilities exist in public space? Who owns the public space? Are there any interesting local peculiarities, interesting details concerning music, protests, groups, taboos, etc.?

In a practical part we explore performance in public space. Body, movement and space create stories and narratives. We play with different elements and contexts and create something new in the existing, public space. Which performative elements are „visible“ on the street and what role does a potential audience play in the narrative? Please bring warm, comfortable clothing!

As always, you are welcome to bring interested friends! And also ideas for future meetings! We look forward to spend the Performatorium #005 with you!

Best regards,
Marlies and Olivia

Further Information:
www.facebook-performatorium.com
Photo: ©Performatorium 2017 – Anti Fascist Ballett School with Elizabeth Ward

Performatorium #004

Performatorium #004 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 27.01.2018, 11 – 14 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

(English version below)

Mit dem Performatorium #004 starten wir gemütlich in den letzten Samstag im Januar: Nehmt bitte alle eine kleine „Aufwärmübung“ von 1-3 min mit! Eine Übung die euch besonders gefallen hat aus einem Training, einer Aerobic-  oder einer Zeichenstunde oder auch etwas Selbstentwickeltes. Angenehm für die Bewegungsfreiheit ist wie immer bequeme Kleidung.

In einem diskursiven Teil stellt dieses Mal Günter Fischer seine Arbeitsweisen in den Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung. Nach langjähriger Tätigkeit als Arzt widmete er dem menschlichen Körper aus einer anderen Perspektive seine Aufmerksamkeit. In der künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit alternativen medizinischen Ansätzen wie der Heilkraft der Kunst, dem Malen als Aktion in der Natur sowie mit Eigenblut als Medium des aktiven Peace Buildings. Günter möchte seine Projekte auch in Referenz zu Arbeitsweisen von zB. Jenny Holzer, Regina José Galindo oder Hermann Nitsch zur Diskussion stellen.

Wie immer könnt ihr gerne interessierte Freund_innen mit bringen! Und natürlich auch wieder Ideen für zukünftige Treffen! Wir freuen uns auf alle die Lust haben das Performatorium #004 mit uns zu verbringen!

***English***

Performatorium #004
Laboratory for a Contemporary Performative Practice

With the Performatorium # 004 we start easy into the last Saturday of January: Please everybody bring a little “warm-up exercise” (1-3 min.)! An exercise you especially liked from a training, an aerobic or drawing lesson. Or something self-developed… Pleasant for freedom of movement is as always comfortable clothing.

In a discursive part this time Günter Fischer puts his working methods into the center of our discussion. After many years as a doctor, he devoted his attention to the human body from a different perspective. In his artistic practice, he deals with alternative medical approaches such as the healing power of art or „painting“ in nature and autologous blood as a medium of active peace building. Günter intents to discuss his projects also in reference to working methods of eg. Jenny Holzer, Regina José Galindo or Hermann Nitsch.

As always, you are welcome to bring interested friends! And also ideas for future meetings! We look forward to all those who want to spend the Performatorium #004 with us!

Performatorium #003

Performatorium #003

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
Fr, 01.12.2017, 13.30 – 16.30 Uhr
Am Tabor 2, 1020 Wien

(English version below)

Ausgehend von der eigenen Erfahrung/dem eigenen Interesse wollen wir diesmal an der theoretischen Diskussion des Performatorium #001 anknüpfen, in der es um den Performancebegriff ging. Die unterschiedlichen Zugänge sollen in einer Gesprächsrunde Raum finden und auch in haptischer Form zusammengebracht werden. Bitte bringt dafür eine Begriffsidee in geschriebener Form auf Papier mit (max. eine halbe A4 Seite).

Darüber hinaus wird Dorian Bonelli eine Übung in Anlehnung an die Systemische Aufstellung anleiten. Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten/Hindernissen, uns als Teil eines Systems bzw. einer Gemeinschaft zu erleben. In räumlich-körperlichen Begegnungen/Bezugnahmen verfolgen wir die Fragen: Wie stehen wir zueinander? Wie können wir für einander Orientierungspunkt/Inspiration/Antwort sein? Wir experimentieren damit, wie wir über Anordnungen, innere Bilder und Erzählungen Bewegung/Veränderung beginnen können. Bitte bringt dafür einen Begriff mit, ein Thema das euch beschäftigt, euch interessiert, aufregt oder Freude macht,…

Zum Abschluss diskutieren wir die Ideen für das nächste Performatorium am Sa, 27. Jänner 2018, 11-14 Uhr im Kunstraum Niederoesterreich.

Wir freuen uns auf alle die Lust haben das Performatorium #003 mit uns zu verbringen!

Weitere Information:
www.performatorium.wordpress.com
www.facebook-performatorium.com

***English***

Performatorium #003
Laboratory for a Contemporary Performative Practice

Based on our individual experience/interest with/in performance. We would like to reopen the discussion that came up at Performatorium #001, which dealt with the concept of performance. The different approaches should be given space in a round table talk. Also we intend to gather them in a haptic form. Please bring a conceptual idea about performance written on paper (maximum half an A4 page).

Moreover Dorian Bonelli has developed an exercise based on the Systemic Constellation. We explore the possibilities/obstacles to experience ourselves as part of a system or a community. In spatial-physical encounters/references we pursue the question: how do we relate to each other? How can we be orientation point/inspiration/answer for each other? We experiment with how to begin through movement/changes, arrangements, inner images, and narratives. Please bring for that a term or a notion, a topic that occupies your mind, that interests or excites you,…

Finally, we will discuss the ideas for the next Performatorium on Sa, 27 January 2018, 11am to 2pm, at the Kunstraum Niederoesterreich.

We are looking forward to welcome all those who are up for spending the Performatorium #003 with us!

Further Information:
www.performatorium.wordpress.com
www.facebook-performatorium.com

Performatorium #002

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
FR 20.10.2017, 16.00 Uhr im Kunstraum Niederoesterreich

 

Performatorium #002

FR, 20.10.2017, 16 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien

***ENG below***

Diesmal beschäftigen wir uns mit zwei verschiedenen Zugängen von Bewegungsarbeit: AM („authentic movement“, Übung mit geschlossenen Augen) und Feldenkrais.
Kommt zahlreich mit viel Yogamatte, bequemer Kleidung, Muse und Energie!

Fokus des Performatoriums ist die Etablierung einer Performance-Plattform innerhalb der lokalen Kunstszene Wiens. Das Angebot wendet sich an Künstler_innen im performativen Bereich aber auch an Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Durch regelmäßige offene Zusammenkünfte dient es der langfristigen Förderung des Diskurses und Austausches über zeitgenössische künstlerische Praxis im performativen Bereich. Das Performatorium bietet Raum für den Austausch, für das voneinander Lernen und für die kollektive Produktion performativen Wissens. Neben dem Rezipieren im Ausstellungsraum oder auf der Bühne entsteht während des Performatoriums die Möglichkeit sich Performance auch handelnd anzueignen und so den Performance-Begriff aktiv mitzugestalten. Diese Kunstform arbeitet mit dem Körper und soll durch performative Methoden, also über den Körper, physisch erfahren und erforscht werden können.

 

***ENG***

Performatorium #002
Laboratory for a Contemporary Performative PracticeFRI 20.10.2017, 4pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
This time we are dealing with two different approaches of movement: AM („authentic movement“ with moving with closed eyes) and Feldenkrais.
Come with lots of yogamatte, comfortable clothes, muse and energy!

 

The intention of the Performatorium is to establish a performance platform within the local art scene in Vienna. Through regular gatherings it aims to support discourse and exchanges about contemporary artistic practice in the realm of performance on the long term. Heterogeneous work practices are discussed and put to the test. A laboratory for practice-oriented research in performance art and potential innovations of the concept of performance, a space for exchange, for learning from one another, and for the collective production of performative knowledge. Beyond reception in the exhibition space, the Performatorium is also an opportunity to appropriate performance through one’s actions and thereby play an active role in shaping the concept of performance. This art form works with the body and should thus be physically experienced and investigated through performative methods – in other words, with the body. The programme is intended for artists in the realm of performance but also for individuals who are interested in an intensive engagement with artistic performative practice. The Performatorium was opened with a workshop series at Kunstraum Niederoesterreich in September 2017.