Performatorium #010

Performatorium #010 – Intensivworkshop und Performanceabend

***english version below***

Mo, 13./Die, 14.05.2019, 15-19 Uhr (mit Anmeldung)
Kunstraum Niederoesterreich,Herrengasse 13, 1010 Wien
Mi, 15.05.2019, 20 Uhr
fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

Das Performatorium findet im Mai zum zehnten Mal statt. Zum Jubiläum gibt es ein Kooperationsprojekt mit dem Kunstraum Niederoesterreich und In der Kubatur des Kabinetts – Kunstsalon im fluc.

Die Figur des ‚Schwarms‘ dient uns als Ausgangspunkt für die Versammlung sechs performativer Positionen, die eine aufmerksame, fürsorgliche und widerständige künstlerische Praxis verfolgen. Der Begriff des Schwarms, wie wir ihn hier verstehen wollen, kommt aus dem Improvisationstanz/-theater, dabei bewegt sich  eine Gruppe als ein ‚Körper‘ oder ‚Organismus‘. Der Schwarm braucht ein aufmerksames sich aufeinander Eintunen, ein aufeinander Schauen, Hören und sich aufeinander Beziehen, um in Bewegung zu kommen. Körper agieren im Spannungsverhältnis zwischen individueller und gemeinsamer Handlungsmacht. Persönliche Entscheidungen werden für die Gruppe getroffen und führen zu einer gemeinsamen Handlung. Der Schwarm geht über ein zweckmäßiges gemeinsames Arbeiten, Kollaborieren hinaus. Die Zusammenarbeit ist Zusammensein und wird konstant neu geformt: eine vorsichtig, sich konstant entwickelnde Methode und ein kraftvoller, organischer Zustand zugleich. Aus einer gesellschaftspolitischen, kritischen Perspektive stellen wir die Frage nach dem Schwarm als einem möglichen gesellschaftlichen Gegenmodell, als eine utopische Figur.

Die teilnehmenden Künstler*innen verhandeln die achtsame, kollaborative Praxis nicht nur in der eigenen Herangehensweise sondern auch auf inhaltlicher Ebene. Der Schwarm wird zum zentralen Element in den Workshops von Agnes Hvizdalek und Olivia Jaques/Marlies Surtmann, die im Kunstraum Niederoesterreich realisiert werden, wie auch in der Performance des Performatoriums, die im Rahmen von In der Kubatur des Kabinetts im fluc stattfinden wird. Des weiteren stellen Magdalena Fischer und Sophie Utikal in ihrem Video die Frage wie das permanente Finden von Kompromissen uns formt. Die Möglichkeit des Scheiterns und (Weiter-) Übens wird der Selbstoptimierungs- und Selbstdisziplinierungslogik einer neoliberalen Gesellschaft gegenüber gestellt. Binta Diallos 16mm Performance wird live verwoben mit Michel Strümpfs Sound und bearbeitet die ‘Denkwürdigkeit’ von Bäumen in ihrem Lebenskreislauf. Das behutsame visuelle Erforschen unbekannter Orte mit und durch die analoge Kamera spiegelt sich im Ineinandergreifen von Ton und Bild und damit in der Form des Zusammenarbeitens. Daniel Lercher und David Knauer (New Dirge) loten in ihrer akustischen Improvisation die eigenen klanglichen Positionen aus, setzen sich in Beziehung und entwickeln eine Form der auditiven Kommunikation.

Programmüberblick

Intensivworkshop im Kunstraum Niederoesterreich 
Mo, 13./Die, 14.05.2019, 15-19 Uhr

– Agnes Hvizdalek (experimentelle Stimmtechniken) und Marlies Surtmann/Olivia Jaques (Schwarm)

Performanceabend im Rahmen von In der Kubatur des Kabinetts im fluc 
Mi, 15.05.2019, 20 Uhr

– Performatorium (Performance im öffentlichen Raum)

– Magdalena Fischer/Sophie Utikal
(Videoperformance)
– Binta Diallo/Michel Strümpf (16mm Performance)

– New Dirge (Soundschwarm-Improvisation)

– Michel Strümpf (DJ-Line)

 

Anmeldung Intensivworkshop:

Das Angebot wendet sich an alle, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt. Die Workshopreihe wird in deutscher oder englischer Sprache abgehalten. Der Unkostenbeitrag für beide Tage beträgt 40€ und ist am ersten Workshoptag in bar zu bezahlen. Eine Anmeldung ist nur für beide Tage und bis spätestens SO, 05.05.2019 möglich und erfolgt via E-Mail an: office@kunstraum.net.

 

Bildcredits: ©Performatorium, Foto: Maria Porsch

www.kunstraum.net
www.fluc.at
www.facebook.com/PerformatoriumVienna
www.instagram.com/performatorium_vienna

 

***ENGLISH***

 

Performatorium #010 – intensive workshop and performance evening

 

Mon, 13./Tue, 14.05.2019, 3-7pm (with registration)
Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Vienna
Wed, 15.05.2019, 8pm
fluc, Praterstern 5, 1020 Vienna

This May the Performatorium will take place for the 10th time. For this anniversary we will work in cooperation with the Kunstraum Niederoesterreich and In der Kubatur des Kabinetts – Kunstsalon im fluc.

The figure of the ’swarm‘ serves us as a starting point for the gathering of six performative positions that pursue an attentive, caring and resistant artistic practice. The concept of the swarm, as we want to understand it here, comes from improvisational dance/theatre. Therefor a group of people moves as one ‚body‘ or ‚organism‘. The swarm needs an attentive attunement, a mutual watching (out for one another), listening and relating to each other in order to move. Bodies act in the field of tension between individual and collective agency. Personal decisions are made for the group and lead to a common action. The swarm goes beyond a purposeful collaboration – being together and to be in constant flux: a careful, constantly evolving method and at the same time a powerful organic state. From a socio-political, critical perspective we ask the question whether  the swarm could function as a possible counter model, as an utopian figure.

The participating artists negotiate the careful, collaborative practice not only in their own approach but also on the level of content. The swarm becomes the central element in the workshops of Agnes Hvizdalek and Olivia Jaques/Marlies Surtmann realized in the Kunstraum Niederoesterreich, as well as in the performance of the Performatorium, which will take place in the frame of In der Kubatur des Kabinetts im fluc. Furthermore, Magdalena Fischer and Sophie Utikal pose the question of how the permanent finding of compromises is shaping us. The possibility of failing and practicing (further) is juxtaposed with the self-optimization and self-disciplining of a neoliberal society. Binta Diallo’s performance with a 16mm film will be interwoven with live sound by Michel Strümpf. This collaboration works with the ‚memorability‘ of trees in their life cycle. The careful visual exploration of unknown locations with and through the analogue camera is reflected in the interplay of sound and image and thus in the form of collaboration. Daniel Lercher and David Knauer (New Dirge) explore their own sonic positions by acoustic improvisation. They put themselves in relation to one another and develop a form of auditory communication.

Program Overview

Intensive workshop at Kunstraum Niederoesterreich
Mon, 13./Tue, 14.05.2019, 3-7pm

– Agnes Hvizdalek (experimental voice techniques) and Marlies Surtmann/Olivia Jaques (swarm)

Performance evening at fluc, Wed, 15.05.2019, 8pm
– Performatorium (performance in public space)

– Magdalena Fischer / Sophie Utikal (video performance)

– Binta Diallo / Michel Strümpf (16mm performance)

– New Dirge (sound-swarm improvisation)

– Michel Strümpf (DJ-line)

 

Registration intensive workshop:

The workshop is open for everyone interested in an intensive examination of artistic performative practice. The number of participants is limited. The workshop series will be held in German or English. The fee for both days is 40€ and has to be paid in cash at the first day of the workshop. Registration is only possible for both days. Please register until 05.05.2019 via e-mail: office@kunstraum.net.

Credits: ©Performatorium, photo: Maria Porsch


www.kunstraum.net 
www.fluc.at
www.facebook.com/PerformatoriumVienna
www.instagram.com/performatorium_vienna

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Performatorium #009

***English Version see further below***


Performatorium. Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

Fr, 08.03.2019, 09-13 Uhr
spacelab_gestaltung
Sachsenplatz 4-6, 1200 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen,
bequeme Kleidung empfohlen.
Anmeldung erbeten unter: performatorium.info@gmail.com


Die neunte Ausgabe des Performatoriums findet ihm Rahmen des RRRIOT Festival in Kooperation mit dem culture_lab der Produktionsschule spacelab statt. Christina Jaques eröffnet in ihrem Workshop DAsein mit spielerischen (Aufwärm-)Übungen aus Theater und Körperarbeit. Im Zentrum steht dabei die eigene Präsenz im Raum und das Verhältnis zwischen Ich und Wir. In einem diskursiven Teil werden wir uns den Frauentag zum Anlass nehmen und gemeinsam betrachten, welche Verbindungen es zwischen queer*feministischen und performativen künstlerischen Praktiken gibt. Darauf folgend beschäftigen wir uns im praktischen Input von culture_lab, Gender. Gleichstellung als Provokation, mit dem Begriff Gender und dessen gesellschaftspolitischen Implikationen. Was steckt hinter dem Begriff und wie wird er anwendbar? Welche Gender-Fragen werden in der eigenen Lebensrealität, insbesondere für jüngere Generationen im Prozess der Identitätsfindung relevant und wie lässt sich hier mittels Performance über die eigene Identität nachdenken?

Die Produktionsschule spacelab unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang zwischen Schule und Beruf. Am Standort spacelab_gestaltung im 20. Wiener Gemeindebezirk arbeitet das culture_lab mit Jugendlichen an Kunst- und Kulturprojekten in unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Theater, Radio, Fotografie und Film. spacelab ist ein vom Sozialministeriumservice und vom Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) gefördertes Projekt der Wiener Ausbildungsgarantie.

Das Performatorium #009 entsteht mit Unterstützung von RRRIOT Festival und Kunstraum Niederoesterreich. Das RRRIOT ist ein kollaboratives, feministisches Programmfestival. Unter dem Motto Community und mit einem Fokus in der Brigittenau stehen die Sichtbarkeit von Frauen* im Kulturbereich, Empowerment, Gerechtigkeits- und Gesellschaftsfragen im Mittelpunkt. Der Kunstraum Niederoesterreich setzt als Raum für junge, experimentelle und transmediale Kunstprojekte seit 13 Jahren Impulse im Bereich Gegenwartskunst.

Das Performatorium ist ein Labor für experimentelle performative Praxis und bietet durch regelmäßige, offene Zusammenkünfte an wechselnden Kunst-affinen Orten Raum für das voneinander Lernen und den Austausch von Performance in Praxis und Theorie. Das Angebot wendet sich an alle die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Wenn ihr eure performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach … 

Wir freuen uns auf euch!


 ***English Version***

Performatorium. Laboratory for a contemporary performative practice

Fri, 08.03.2019, 9am -1pm
spacelab_gestaltung
Sachsenplatz 4-6, 1200 Vienna

Participation is free of charge and open to the public,
comfortable clothing recommended.
Registration is requested: performatorium.info@gmail.com


The ninth edition of the Performatorium is part of the RRRIOT Festival in cooperation with the culture_lab of the production school spacelab. Christina Jaques opens the Performatorium with her workshop DAsein and shares playful (warm-up) exercises, inspired by theater and body work. The focus is on one’s presence in space and the relationship between I and We. In the discursive part we will refer to the occasion of the Women’s Day and explore the connections between queer*feminist and performative artistic practices. Later on, in the practical input of culture_lab Gender. Equality as provocation, we will work with the term gender and its socio-political implications. What does it mean exactly and how does it become applicable? Which gender questions are inherent to one’s own life reality – especially for younger generations in the process of finding an identity, and how can one think about one’s own identity by means of performance?
 
The production school spacelab supports young people and adolescents at the transition from school to work. At the location spacelab_gestaltung in the 20th district of Vienna, culture_lab works with young people on art and cultural projects in various fields, such as: theater, radio, photography and film. spacelab is a Wiener Ausbildungsgarantie project funded by Sozialministeriumservice and the Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff).
 
Performatorium #009 is made possible with the support of RRRIOT Festival and Kunstraum Niederoesterreich. The RRRIOT is a collaborative, feminist program festival. Under the motto community and with a focus on the 20th district Brigittenau the key aspect is the visibility of women* in the cultural field, empowerment, justice and social issues. The Kunstraum Niederoesterreich has been providing space for young, experimental and transmedial art projects in the field of contemporary art for 13 years.
 
The focus of the Performatorium is the establishment of a laboratory for experimental performative practices. Through regular, open meetings, it serves practice-oriented research and the long-term promotion of discourse in the form of workshop-based or discursive inputs from the participants. As a self-organized, solidarity-based platform, it offers space for joint experimentation, exchange and the collective production of performative knowledge. It is open for anyone who is interested in an intensive examination of artistic performative practices.
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, feel free to contact us…

We are looking forward to seeing you soon!

Open Call

Together with you we want to continue what we set out to do when we started the Performatorium: sharing. In this times of turbo-capitalist, neo-colonialist, fascist, racist and anti-feminist forces on the move, let’s counter-act and be together (to quote do!), let’s practice our solidarity skills, train our social muscles (Social Muscle Club), and share space, time and knowledge of something we love to do: Performance. Our performance laboratory will stay self organized and based on participation as well as exchange as long as we manage doing so, fully aware of the problematic precarious status it implicates – but also of it’s potentials and free spaces that are so soothing and healing sometimes! Thus this is a call to create something together, to build a common space, a community also as a solidary force one can rely on, draw resources from, but also put something back when feeling ready for it!

Inputs for future Performatorium sessions:
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, please contact us (performatorium.info@gmail.com) . In return you will get no money (sorry for that, for what it’s worth, we don’t get any either…), but you will get a lot of knowledge and love from other people. We are looking forward to planing the Performatorium together.

***

Gemeinsam mit Euch möchten wir das fortsetzen was wir uns vorgenommen haben als wir mit dem Performatorium begonnen haben: teilen. Lasst uns, in Zeiten der erstarkenden turbo-kapitalistischen, neo-kolonialistischen, faschistischen, rassistischen und antifeministischen Kräfte, dagegen halten und zusammen sein (um do! zu zitieren), uns in unseren solidarischen Fertigkeiten üben, unsere sozialen Muskeln trainieren (Social Muscle Club) und Raum, Zeit und Wissen teilen, über das was wir gerne tun: Performance. Solange es uns möglich ist bleibt unser Performancelabor selbstorganisiert und basierend auf Partizipation wie auch Austausch, im vollen Bewusstsein über den problematischen, prekären Zustand, der damit verbunden ist – aber auch über die Potentiale und Freiräume, die manchmal so beruhigend und heilend sein können! Dies ist also ein Aufruf etwas gemeinsam zu schaffen, zusammen einen Raum zu bauen, eine Gemeinschaft, auch als solidarische Kraft, auf die eine*r bauen kann, Ressourcen ziehen kann, aber an die auch etwas zurückgeben werden kann, wenn er*sie dafür bereit ist!

Inputs für zukünftige Performatorium-Sessions:
Wenn ihr eure eigenen performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach (performatorium.info@gmail.com). Entlohnt werdet ihr leider nicht mit Geld (entschuldigt bitte! Falls es von Bedeutung ist: wir ebensowenig…), stattdessen wird euch Wissen und Liebe der anderen Teilnehmer*innen zuteil. Wir freuen uns darauf das Performatorium gemeinsam zu planen.

WINTERPAUSE

©unknown

SAVE THE DATES

Performatorium #009
FR, 08.03.2019, 09-13 Uhr
Spacelab Gestaltung, Sachsenplatz 4-6, 1200 Wien

Performatorium #010
MO/DI, 13./14.05.2019, 15-19 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien
MI,15.05.2019, 19 Uhr
fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

Performatorium @ Symposium Archive des Ephemeren

Empfehlung und herzliche Einladung: Performatorium @ Symposium

Archive des Ephemeren. Denken, Praktizieren, Vernetzen – eine Debatte zur Zugänglichkeit von Performancekunst in der Schweiz.

1. – 3. November 2018
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12, 3000 Bern

*English version below*

Anknüpfend an das Performatorium #008 findet der Augenzeug_innenbericht von Olivia Jaques und Marlies Surtmann im Rahmen des Symposiums seine Fortsetzung. Marlies Surtmann stellt in ihrem Beitrag die Idee des Performatoriums sowie allgemein die Potentiale des Körpers als Archiv und Wissensspeicher zur Debatte.

Das Symposium findet im Rahmen der République Géniale – nach Robert Filliou statt und wird von der AG Performative Archive / PANCH (Performance Art Network Schweiz) organisiert. Die Frage der Zukunft von Performancekunst ist an die Zugänglichkeit von Dokumenten und Artefakten, ihre Archivierung und Geschichtsschreibung sowie an die aktive Praxis und Weiterentwicklung gebunden. Das  Sympsium fragt vor allem aus einem künstlerisch motivierten Standpunkt heraus nach dem Stand der Dinge, wofür internationale Positionen in den Blick genommen werden. Am Symposium sind beteiligt: Barbara Büscher, Nicolas Brulhart, Annet Dekker, Esther Ferrer, Sabine Folie, Claudia Grimm, Daria Gusberti, Hayley Newman & Bryan Reedy, Boris Nieslony, Eleanor Roberts, Dorota Sajewska, Sigrid Schade, Beate Schlichenmaier, Dorothea Schürch, Walter Siegfried, Marlies Surtmann, Martha Wilson, Wen Yau.

Eintritt frei bei online Anmeldung bis 31. Oktober 2018 unter:
http://www.panch.li/symposium/

Wir freuen uns auf Euer kommen!
Marlies Surtmann und Olivia Jaques

Weitere Informationen unter:

http://www.panch.li/symposium/
http://www.republiquegeniale.ch
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

***

Recommendation and cordially invitation: Performatorium @ Symposium

Archive of the Ephemeral. Thinking, Practicing, Networking – a debate on the accessibility of performance art in Switzerland

1st – 3rd of November 2018
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12, 3000 Bern

Following the Performatorium #008 the Augenzeug_innenbericht (eyewitness account) by Olivia Jaques and Marlies Surtmann finds its continuation within the symposium. In her Input Marlies Surtmann discusses the concept of ​​the Performatorium as a laboratory as well as the potential of the body as an archive and storage of knowledge.

The symposium takes place in the framework of the République Géniale – after Robert Filliou and is organized by the working group Performative Archive / PANCH (Performance Art Network Switzerland). The question of the future of performance art is tied to the accessibility of documents and artefacts, their archiving and historiography as well as active practice and development. Above all, the sympsium asks about the current situation from an artistically motivated standpoint, for which international positions are invited. Participants in the symposium are: Barbara Büscher, Nicolas Brulhart, Annet Dekker, Esther Ferrer, Sabine Folie, Claudia Grimm, Daria Gusberti, Hayley Newman & Bryan Reedy, Boris Nieslony, Eleanor Roberts, Dorota Sajewska, Sigrid Schade, Beate Schlichenmaier, Dorothea Schürch, Walter Siegfried, Marlies Surtmann, Martha Wilson, Wen Yau.

Admission free with online registration until October 31, 2018 at: http://www.panch.li/symposium/

We look forward to seeing you in Bern!
Marlies Surtmann and Olivia Jaques

For further information see:
http://www.panch.li/symposium/
http://www.republiquegeniale.ch
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

Performatorium #008

Performatorium #008 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 20.10.2018, 11:00 – 15:00 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

*english version below*

Im Performatorium #008 thematisieren Olivia Jaques und Marlies Surtmann auf performative Weise Überlegungen zum Körper als Archiv. In einer Mixtur aus Performance, Übung und Sprache wird theoretisches Wissen über, und praktisches Wissen durch Performance generiert. Darauffolgend findet diese Praxis, in Form eines Art-Zines, Übersetzung in Text und Bild. Das Geschehene wird so wieder in das vorherrschende Wissenssystem zurückgeführt. Hierfür könnt ihr gerne eigene wie auch fremde Texte und Bilder zu Begriffen wie Performance, Körper, Archiv, Sprache und Wissen mitbringen. Anlässlich des einjährigen Bestehens des Performatoriums, wollen wir uns der Vergangenheit wie auch der nahen Zukunft widmen: was hat euch bisher gefallen? Mit welchen Vorstellungen seid ihr ins Performatorium gekommen und haben sich diese mit der Zeit verändert? Was wünscht ihr euch für die Weiterentwicklung des Performatoriums und welche Aspekte der eigenen Arbeitsweise würdet ihr gerne in einer der kommenden Sessions teilen?

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Performatorium #008!

Marlies Surtmann und Olivia Jaques

https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

***

Performatorium #008 – laboratory for a contemporary performative practice

SAT, 20.10.2018, 11am – 3pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Vienna

At the Performatorium #008, Olivia Jaques and Marlies Surtmann are investigating the body as archive. With a conglomerate of performance, exercise and language we search for  theoretical knowledge about and practical knowledge through performance. Furthermore we will translate this approach into text and image, using the form of an art zine, and thus trace it back to the prevailing knowledge system. You are welcome to bring texts and pictures about the notions of performance, body, archive, language and knowledge. As this will be the first year anniversary of the Performatorium, we would like to look into it’s past as well as into the near future: what did you like so far? What expectations did you have when joining the Performatorium and have these changed over time? What would you wish for the further development of the Performatorium and which aspects of your own way of working would you be interested in sharing within one of the upcoming sessions?

We are looking forward to Performatorium #008 and to everyone who wants to be part of it!

Marlies Surtmann and Olivia Jaques

https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

SOMMERPAUSE

 

SAVE THE DATE

Performatorium #008
SA, 20.10.2018, 11-16 Uhr

Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien