Performatorium #004

Performatorium #004 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 27.01.2018, 11 – 14 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

(English version below)

Mit dem Performatorium #004 starten wir gemütlich in den letzten Samstag im Januar: Nehmt bitte alle eine kleine „Aufwärmübung“ von 1-3 min mit! Eine Übung die euch besonders gefallen hat aus einem Training, einer Aerobic-  oder einer Zeichenstunde oder auch etwas Selbstentwickeltes. Angenehm für die Bewegungsfreiheit ist wie immer bequeme Kleidung.

In einem diskursiven Teil stellt dieses Mal Günter Fischer seine Arbeitsweisen in den Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung. Nach langjähriger Tätigkeit als Arzt widmete er dem menschlichen Körper aus einer anderen Perspektive seine Aufmerksamkeit. In der künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit alternativen medizinischen Ansätzen wie der Heilkraft der Kunst, dem Malen als Aktion in der Natur sowie mit Eigenblut als Medium des aktiven Peace Buildings. Günter möchte seine Projekte auch in Referenz zu Arbeitsweisen von zB. Jenny Holzer, Regina José Galindo oder Hermann Nitsch zur Diskussion stellen.

Wie immer könnt ihr gerne interessierte Freund_innen mit bringen! Und natürlich auch wieder Ideen für zukünftige Treffen! Wir freuen uns auf alle die Lust haben das Performatorium #004 mit uns zu verbringen!

***English***

Performatorium #004
Laboratory for a Contemporary Performative Practice

With the Performatorium # 004 we start easy into the last Saturday of January: Please everybody bring a little “warm-up exercise” (1-3 min.)! An exercise you especially liked from a training, an aerobic or drawing lesson. Or something self-developed… Pleasant for freedom of movement is as always comfortable clothing.

In a discursive part this time Günter Fischer puts his working methods into the center of our discussion. After many years as a doctor, he devoted his attention to the human body from a different perspective. In his artistic practice, he deals with alternative medical approaches such as the healing power of art or „painting“ in nature and autologous blood as a medium of active peace building. Günter intents to discuss his projects also in reference to working methods of eg. Jenny Holzer, Regina José Galindo or Hermann Nitsch.

As always, you are welcome to bring interested friends! And also ideas for future meetings! We look forward to all those who want to spend the Performatorium #004 with us!

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Performatorium #003

Performatorium #003

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
Fr, 01.12.2017, 13.30 – 16.30 Uhr
Am Tabor 2, 1020 Wien

(English version below)

Ausgehend von der eigenen Erfahrung/dem eigenen Interesse wollen wir diesmal an der theoretischen Diskussion des Performatorium #001 anknüpfen, in der es um den Performancebegriff ging. Die unterschiedlichen Zugänge sollen in einer Gesprächsrunde Raum finden und auch in haptischer Form zusammengebracht werden. Bitte bringt dafür eine Begriffsidee in geschriebener Form auf Papier mit (max. eine halbe A4 Seite).

Darüber hinaus wird Dorian Bonelli eine Übung in Anlehnung an die Systemische Aufstellung anleiten. Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten/Hindernissen, uns als Teil eines Systems bzw. einer Gemeinschaft zu erleben. In räumlich-körperlichen Begegnungen/Bezugnahmen verfolgen wir die Fragen: Wie stehen wir zueinander? Wie können wir für einander Orientierungspunkt/Inspiration/Antwort sein? Wir experimentieren damit, wie wir über Anordnungen, innere Bilder und Erzählungen Bewegung/Veränderung beginnen können. Bitte bringt dafür einen Begriff mit, ein Thema das euch beschäftigt, euch interessiert, aufregt oder Freude macht,…

Zum Abschluss diskutieren wir die Ideen für das nächste Performatorium am Sa, 27. Jänner 2018, 11-14 Uhr im Kunstraum Niederoesterreich.

Wir freuen uns auf alle die Lust haben das Performatorium #003 mit uns zu verbringen!

Weitere Information:
www.performatorium.wordpress.com
www.facebook-performatorium.com

***English***

Performatorium #003
Laboratory for a Contemporary Performative Practice

Based on our individual experience/interest with/in performance. We would like to reopen the discussion that came up at Performatorium #001, which dealt with the concept of performance. The different approaches should be given space in a round table talk. Also we intend to gather them in a haptic form. Please bring a conceptual idea about performance written on paper (maximum half an A4 page).

Moreover Dorian Bonelli has developed an exercise based on the Systemic Constellation. We explore the possibilities/obstacles to experience ourselves as part of a system or a community. In spatial-physical encounters/references we pursue the question: how do we relate to each other? How can we be orientation point/inspiration/answer for each other? We experiment with how to begin through movement/changes, arrangements, inner images, and narratives. Please bring for that a term or a notion, a topic that occupies your mind, that interests or excites you,…

Finally, we will discuss the ideas for the next Performatorium on Sa, 27 January 2018, 11am to 2pm, at the Kunstraum Niederoesterreich.

We are looking forward to welcome all those who are up for spending the Performatorium #003 with us!

Further Information:
www.performatorium.wordpress.com
www.facebook-performatorium.com

Performatorium #002

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
FR 20.10.2017, 16.00 Uhr im Kunstraum Niederoesterreich

 

Performatorium #002

FR, 20.10.2017, 16 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien

***ENG below***

Diesmal beschäftigen wir uns mit zwei verschiedenen Zugängen von Bewegungsarbeit: AM („authentic movement“, Übung mit geschlossenen Augen) und Feldenkrais.
Kommt zahlreich mit viel Yogamatte, bequemer Kleidung, Muse und Energie!

Fokus des Performatoriums ist die Etablierung einer Performance-Plattform innerhalb der lokalen Kunstszene Wiens. Das Angebot wendet sich an Künstler_innen im performativen Bereich aber auch an Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Durch regelmäßige offene Zusammenkünfte dient es der langfristigen Förderung des Diskurses und Austausches über zeitgenössische künstlerische Praxis im performativen Bereich. Das Performatorium bietet Raum für den Austausch, für das voneinander Lernen und für die kollektive Produktion performativen Wissens. Neben dem Rezipieren im Ausstellungsraum oder auf der Bühne entsteht während des Performatoriums die Möglichkeit sich Performance auch handelnd anzueignen und so den Performance-Begriff aktiv mitzugestalten. Diese Kunstform arbeitet mit dem Körper und soll durch performative Methoden, also über den Körper, physisch erfahren und erforscht werden können.

 

***ENG***

Performatorium #002
Laboratory for a Contemporary Performative PracticeFRI 20.10.2017, 4pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
This time we are dealing with two different approaches of movement: AM („authentic movement“ with moving with closed eyes) and Feldenkrais.
Come with lots of yogamatte, comfortable clothes, muse and energy!

 

The intention of the Performatorium is to establish a performance platform within the local art scene in Vienna. Through regular gatherings it aims to support discourse and exchanges about contemporary artistic practice in the realm of performance on the long term. Heterogeneous work practices are discussed and put to the test. A laboratory for practice-oriented research in performance art and potential innovations of the concept of performance, a space for exchange, for learning from one another, and for the collective production of performative knowledge. Beyond reception in the exhibition space, the Performatorium is also an opportunity to appropriate performance through one’s actions and thereby play an active role in shaping the concept of performance. This art form works with the body and should thus be physically experienced and investigated through performative methods – in other words, with the body. The programme is intended for artists in the realm of performance but also for individuals who are interested in an intensive engagement with artistic performative practice. The Performatorium was opened with a workshop series at Kunstraum Niederoesterreich in September 2017.

 

Programmänderung Performatorium # 001

Wir bedauern sehr, dass wir den Vortrag von the vacuum cleaner aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Wir freuen uns dass die Künstlerin Marie-Christin Rissinger so kurzfristig mit dem Beitrag “Systemic-Realistic-Idealism. Or how not to go nuts within a political struggle” einspringen wird!

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You’re being sued – © Marie-Christin Rissinger

 

Vortrag von Marie-Christin Rissinger

Wir bedauern sehr, dass wir den Vortrag von the vacuum cleaner absagen müssen. Wir freuen uns, dass die Künstlerin Marie-Christin Rissinger so kurzfristig mit dem Beitrag “Systemic-Realistic-Idealism. Or how not to go nuts within a political struggle einspringen wird!

Sie wird über das Projekt “You’re being sued” sprechen, eine performative Spielanordnung durch die widerständigen Welten in denen Aktivismus auf den Pragmatismus des Paragraphenjungel prallt. „Hausbesetzung ist so 80er!“ Doch welcher Mittel kann man sich heute bedienen um sich an Stadtentwicklung zu beteiligen? Welcher Formate des Widerstands kann man sich bedienen, welche neu ersinnen?

Marie-Christin Rissingers Praxis umfasst künstlerische, kuratorische, produktionelle, handwerkliche, politische und theoretischen Tätigkeiten. Ihr künstlerisches Medium ist Kommunikation. Sie nutz performative Strategien zur gesellschaftlichen Einmischung und kreiert in ihren Arbeiten Situationen der Begegnung und Verhandlung, die sich teils im Öffentlichen- teils im Theaterraum artikulieren.

Weiter Informationen: www.marie-christin-rissinger.com

 

 

Vielen herzlichen Dank auch an Paul Sloan für seinen intensiven, insprierten Workshop!

 

 

Today’s workshop will be broken into relational sections. Students will learn about dynamic stretching of the shoulders and hips, one shotokan kata in its stylized form, and then how to apply these to practical applications for health, defense, and reflexive learning.

Paul Sloan is an arts educator. He teaches at the intersection of art, health, and performance. His current research and art practice is shotokan karate-do. He teaches theatre in Linz, Austria.

Performatorium #001

Workshopreihe

DO, 14.09. – SO, 17.09.2017 im Kunstraum Niederoesterreich

Von Speeddating über Sprechtraining, Übungen für den performativen Alltag bis hin zu antifaschistischem Ballett. Das viertägige Programm bietet Raum für Körperarbeit, Theorie und Diskussion sowie weitere Workshops zu künstlerischen Strategien und Werkzeugen und richtet sich an Künstler_innen im performativen Bereich aber auch an Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Der White Cube des Kunstraum Niederoesterreich öffnet sich der künstlerischen Arbeitspraxis.

Workshopleiter_innen: Dani Kouyaté, Sylvi Kretzschmar, Marie-Christin Rissinger, Paul Sloan, the vacuum cleaner, Elizabeth Ward, Marlies Surtmann und Olivia Jaques
Kurator_innen: Marlies Surtmann und Olivia Jaques

Vortrag (öffentlich): Some Fucks Given (how to punch a fascist and other things they didn’t teach you at art school) – the vacuum cleaner, DO, 14 09 2017, 19.00 Uhr

Lesekreis (öffentlich): Pop Up Book Club mit Marlies Surtmann und Olivia Jaques, FR, 15.09.2017, 14.30 Uhr. Text zum Download

Details zum gesamten Programm

Vortrag und Lesekreis sind ohne Anmeldung zugänglich. Für die Workshops gibt es eine Begrenzung der Teilnehmer_innenzahl, Anmeldung leider nicht mehr möglich.

 

PROGRAMM im Überblick

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