Performatorium im Ohr

Performance aus der Box. Episode 1: Archivmaterialremix*

Performatorium #019. Performatorium im Ohr**
30.01.2021
https://soundcloud.com/performatoriumimohr

 

—english below—

Performatorium goes Podcast: aufgrund der physischen Entfernung begegnen wir uns neuerdings in euren Ohren. Die Staffel Performance aus der Box. Über die Archivierung von Performancekunst setzt da an wo wir mit Wühlen im Archiv II und Malu Blumes Performance But they don’t seem to go away aufgehört haben. In der aktuellen Staffel steht die Frage des Wissenstransfers von performativer Kunst im Zentrum, ebenso wie die These, dass durch Performance Wissen generiert und von Körper zu Körper weitergegeben werden kann. In dieser Folge tauchen wir ein in die künstlerische Forschung des Performatoriums. Der Archivmaterialremix ist nicht nur der Titel, sondern auch unsere Methode zur Analyse künstlerisch-performativer Praxis in Form einer Audio-Collage. Der Remix basiert auf verschiedenen Archivdokumenten sowie oral history Elementen. Da das ursprünglich geplante Performatorium im Echoraum nicht umgesetzt werden konnte, wird stattdessen die erste Folge unseres Podcasts in freund*innenschaftlicher Kooperation mit dem Echoraum veröffentlicht. 

Fotocredits: ©Performatorium 2020

*Vielen Dank an die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, insbesondere Theresa Rößler, für die Einladung zur Online Gesprächsreihe Das Archiv diskutiert. Die Einladung war ausschlaggebend für die Entwicklung des Archivmaterialremix und wir konnten ihn in diesem Rahmen live erproben.  https://www.graduation.studio/events (zuletzt abgerufen 03.12.2020)

**Vielen Dank an dieser Stelle an die Macherinnen des Workshops Wissenschaft im Ohr an der MDW Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in Kooperation mit dem WTZ Ost, Anna Zethner und Julia Grillmayr, mit deren freundlicher Zustimmung wir uns an ihren Workshoptitel anlehnen dürfen!

 

—english—

Performance out of the Box. Episode 1: Archivmaterialremix

Performatorium #019. In-Ear Performatorium** 
30.01.2021

https://soundcloud.com/performatoriumimohr

Performatorium goes podcast: due to Covid we still have to keep physical distance but we will now gather in your ears. The season Performance out of the box. On the Archiving of Performance Art starts where we left off with Digging into the Archive II and Malu Blumes Performance But they don’t seem to go away. In this season we focus on the knowledge transfer of performativ art and the thesis that knowledge can be generated through performance and passed on from body to body. In this episode we dive into the artistic research of the Performatorium. The Archivmaterialremix is ​​not only the title, but also our method for analyzing artistic performative practice by means of an audio collage. The remix is ​​based on various archival documents as well as oral history elements. Since the originally planned Performatorium in the Echoraum could not be realised, the first episode of our podcast will be published in friendly cooperation with the Echoraum instead.

Photo credits: ©Performatorium 2020

*Many thanks to Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, especially Theresa Rößler, for the invitation to the online discussion series Das Archiv diskutiert. The invitation was crucial for the development of the Archivmaterialremix. https://www.graduation.studio/events (last accessed 03.12.2020)

**Many thanks to the creators of the workshop Wissenschaft im Ohr at the Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in cooperation with the WTZ Ost, Anna Zethner and Julia Grillmayr.

 

Sponsored Post Learn from the experts: Create a successful blog with our brand new courseThe WordPress.com Blog

Are you new to blogging, and do you want step-by-step guidance on how to publish and grow your blog? Learn more about our new Blogging for Beginners course and get 50% off through December 10th.

WordPress.com is excited to announce our newest offering: a course just for beginning bloggers where you’ll learn everything you need to know about blogging from the most trusted experts in the industry. We have helped millions of blogs get up and running, we know what works, and we want you to to know everything we know. This course provides all the fundamental skills and inspiration you need to get your blog started, an interactive community forum, and content updated annually.

Performatorium @ Das Archiv diskutiert

Empfehlung und herzliche Einladung

Das Archiv diskutiert

MO, 16.11.-DO, 19.11.2020, 15:00 – 17:00 Uhr
Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Online Gesprächsreihe, via Big Blue Button

Eine performative Spurensuche

MI, 18.11.2020, 15:00 – 17:00 Uhr

In einer praktischen Übung arbeiten wir gemeinsam in einem Vorstellungsraum: digital verbunden, physisch auf Distanz. In einer Ausnahmesituation, auch für das Performatorium, welches als Plattform bisweilen mit der physischen Ko-Präsenz von Körpern arbeitet, wollen wir im Rahmen von das Archiv diskutiert, den virtuellen Raum nicht nur als Ort des intellektuellen Austausches verstehen, sondern als ein temporäres Labor. Neben dem objekt- text- und bildbasierten Archiv soll auch der Körper als Speicherort des Wissens erprobt werden. Anhand der performativen Übung über den virtuellen Raum untersuchen wir die Rolle des (eigenen) physischen Körpers in Bezug auf die Speicherung und Weitergabe von Wissen. Wir arbeiten mit Fragmenten einer vergangen Performance – mit der Nacherzählung auf Basis von Dokumenten – und begeben uns damit gemeinsam auf Spurensuche. 

Die Gesprächsreihe findet im Rahmen des diesjährigen Rundgangs der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe statt. Das Programm wird auf einer eigens dafür eingerichteten Website ab dem 12.11.20 einzusehen und zu verfolgen sein.
Alle Gesprächstermine finden online via Big Blue Button unter folgendem Link statt: https://bbb.hfg-karlsruhe.de/b/the-cyj-f3k
Die am Montag, den 16.11. stattfindende Gesprächsrunde ist als Auftaktveranstaltung des Archiv-Programms gedacht und wird live auf https://graduation.studio/ gestreamt. Die anschließenden Gesprächsrunden von Di. 17.11., Mi. 18.11. und Do. 19.11. werden zunächst via BigBlueButton stattfinden und in den folgenden vier Wochen jeweils montags um 15 Uhr nochmals auf https://graduation.studio/ gestreamt, d.h. das Programm vom 17.11. wird am 23.11. gezeigt, jenes vom 18.11. am 30.11. und jenes vom 19.11. am 7.12.2020.

#StayHealthy #StaySafe

graduation.studio
performatorium.wordpress.com
facebook.com/PerformatoriumVienna
instagram.com/performatorium_vienna

Wühlen im Archiv II – going online

Wühlen im Archiv II. Modellhaftes Heraufbeschwören einer Performance im Digitalen Raum

FR, 20.11.2020, 15:00 – 19:00 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Via Zoom

***english version below***

Wühlen im Archiv beschäftigt sich mit dem Archiv des  Kunstraum Niederoesterreich und entsteht als Kooperationsprojekt zwischen der Institution und Performatorium (Olivia Jaques und Marlies Surtmann).

Für den zweite Teil von Wühlen im Archiv haben wir die Künstlerin Malu Blume eingeladen und führen die Untersuchung zu ihrer vergangenen Arbeit But they don’t seem to go away (Performancereihe 2017, Kunstraum Niederoesterreich) gemeinsam fort. Den Umständen geschuldet treffen wir alle nun online aufeinander und begeben uns gemeinsam in ein digitales Experiment. Mit ‚Wühlen im Archiv II‘ holen wir ein Ereignis aus dem Archiv, begeben uns auf eine Gedankenreise mit körperlichen Übungen und stellen die Performance in unserer Vorstellung  nach. Das (nun digitale) Projekt fordert das Ende der Betrachtung: kein Reenactment, sondern ein forensisches Zusammensetzen der Spuren, ein physisches Nachempfinden eines vergangenen Ereignisses.

Eine Teilnahme im vorangegangenen Termin im Juli 2020 ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Die Teilnahme an dem gemeinsamen Zoom-Treffen ist kostenlos, die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen beschränkt. Bitte um Anmeldung zum Erhalt der Einladung via E-Mail mit Betreff ‚Wühlen im Archiv II‘ an anmeldung@kunstraum.net.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und auf ein gemeinsames Experimentieren!

Marlies Surtmann und Olivia Jaques


#StayHealthy #StaySafe


kunstraum.net
performatorium.wordpress.com

facebook.com/PerformatoriumVienna
instagram.com/performatorium_vienna

***english version***

Digging into the Archive II. An Exemplary Evocation of a Performance in the Digital Sphere

FRI, 20.11.2020, 3 pm – 7 pm
Kunstraum Niederoesterreich
Via Zoom

Digging into the Archive is investigating the archive of Kunstraum Niederoesterreich and is a cooperation of the institution and Performatorium (Olivia Jaques and Marlies Surtmann).

For the second part of Digging into the Archive we have invited the artist Malu Blume and together we continue the investigation of her past performance But they don’t seem to go away (Performancereihe 2017, Kunstraum Niederoesterreich). Because of the current circumstances we will come together for a digital experiment. With ‚Digging into the Archive II‘ we take an occurrence from the archive, embark on a mental journey with bodily exercises and reconstruct the performance in our imagination. The (now digital) project demands the end of observation: not a re-enactment, but a forensic composition of traces, a physical recreation of a past event.

A participation in the preceding workshop in July 2020 would be an advantage, but is not required. The participation at the joint zoom meeting is free of charge, the number of participants is limited to 15 people. Please send an E-Mail with ‚Digging into the Archive‘ in order to register to anmeldung@kunstraum.net


We are looking forward seeing you again!

Olivia Jaques and Marlies Surtmann

#StayHealthy #StaySafe


kunstraum.net
performatorium.wordpress.com

facebook.com/PerformatoriumVienna
instagram.com/performatorium_vienna

Performatorium #017 – Ortserkundung Im_flieger

Performatorium #017 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 19.09.2020, 11:00 – 15:00 Uhr
Im_flieger
Bräuhausgasse 40, 1050 Wien
Bitte Mund-Nasenschutz mitbringen!
Limitierte Plätze! Reservierungen mit Kontaktdaten bitte an imflieger@gmail.com

 

***english version below***

Wir wagen ein kollektives performatives Experiment. Im Performatorium #017 nehmen wir die Beschäftigung mit dem Mapping lokaler Performance-Szenen wieder auf. Bei vergangenen Performatorien wurde eine intuitive, kollektive und doch subjektive Performance-Karte verhandelt und skizziert. Diese lokalen Netzwerke wurden in einer am geografischen Wien orientierten Karte verortet.

Bei dieser Ortserkundung wollen wir das Flächenhafte der Karte verlassen und an einem dieser Netzwerkknoten in die Tiefe gehen: Im_flieger KünstlerInnen_Initiative. Anhand von Augenzeug*innenberichten empfinden wir eine Im_flieger stattgefundene Performance nach und rekonstruieren das Szenario der Performance und deren Kontext: Wer agierte wie im Raum? Welche Umstände machten die Performance in diesem Moment möglich? Warum wurde genau dieses Projekt zu jenem Zeitpunkt programmiert und wie steht dieses in Verbindung mit anderen und den gesellschaftlichen Vorgängen dieser Zeit? Wie spürt es sich an sich auf die Spuren dieser Performance und ihrer örtlichen Bedingungen zu begeben, mitgeprägt durch die anwesenden Teilnehmer*innen, durch eine sich konstant verändernde Welt.

http://www.imflieger.net/
https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
https://www.instagram.com/performatorium_vienna/

 

***

 

Performatorium #017 – Laboratory for a contemporary performative practice

SAT, 19.09.2020, 11am – 3pm
Im_flieger
Bräuhausgasse 40, 1050 Vienna
Please bring your own mouth and nose protection!
Number of participants limited!  Please send reservations with contact details to imflieger@gmail.com

 

We are daring a collective performative experiment. In Performatorium #017 we take the recent mapping of local performance scenes in Vienna as a starting point. In past events of the Performatorium, an intuitive, collective and yet subjective performance map was negotiated and created. These local networks were mapped, oriented to the geography of Vienna. 

In this exploration of place, we want to leave behind the planar nature of the map and go into depth at one of the nodes of these networks, Im_flieger artist initiative. On the basis of eyewitness reports of the performance we put our bare feet into the traces of this past performance and reconstruct the scenario of the performance and its context: Who acted  in this space and how? What circumstances were leading to the programming of this performance at that moment in time? How does it relate to the other  performances and the social processes of that time? How does it feel to follow the traces of this specific performance and its spatial conditions, shaped by the participants present, by a constantly changing world?

 

http://www.imflieger.net/
https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
https://www.instagram.com/performatorium_vienna/

Wühlen im Archiv I

Modellhaftes Heraufbeschwören einer Performance

SA, 11.07.2020, 11:00 – 15:00 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

 

***english version below***

Wühlen im Archiv beschäftigt sich mit dem Archiv des  Kunstraum Niederoesterreich und entsteht als Kooperationsprojekt zwischen der Institution und Performatorium (Olivia Jaques und Marlies Surtmann).

Ein Archiv bezeichnet die systematische Sammlung von Dokumenten vergangener Ereignisse, also deren Erfassung, Ordnung und Erschließung. Das Wühlen ist dort in der Regel nicht erwünscht denn es widerspricht der Logik der Ordnung und Klassifizierung. Auch wenn das Archiv des Kunstraum Niederoesterreich noch nicht erschlossen und damit nicht öffentlich zugänglich ist, erhaschen wir einen exemplarischen Blick in die junge engagierte Performancevergangenheit des Ausstellungshauses.

Mit Wühlen im Archiv wollen wir eine Performance aus dem Archiv des Kunstraum Niederoesterreich quasi ‘exhumieren’ und mit Hilfe einer systematischen Analyse von Performancedokumenten nachstellen. Das Projekt fordert das Ende der Betrachtung: kein Reenactment, sondern ein forensisches Zusammensetzen der Spuren, ein physisches Nachempfinden eines vergangenen Ereignisses. Dafür werden Anleihen an Diana Taylors Konzept des Szenarios genommen, dies bedeutet eine stufenweise Annäherung an eine Performance. Taylor etabliert das Szenario als eine Art Analysewerkzeug, um vergangene Ereignisse ‘heraufzubeschwören’ und durch diverse Tradierungsmodi verstehen zu lernen. Neben die Logik des traditionellen Archivierens, welche auf Schrift, Bild und Objekt basiert, stellt Taylor eine Tradierung in Form kultureller Praktiken (Repertoire). Das Archiv und das Repertoire befinden sich in einem wechselseitigen Verhältnis und bedingen einander. Das Szenario bildet einen Rahmen, der multiperspektivisch Interpretationsspielräume sowie zeitliche, örtliche und kulturbedingte Verschiebungen zulässt; eine formalistische Struktur, die sich den Modi des Archivs wie auch des Repertoires gleichermaßen bediene.

Wühlen im Archiv stellt einen performativen Versuch dar Diana Taylors Szenario durch zwei unterschiedliche Ansätze modellhaft auf eine Performance anzuwenden. Dabei stehen Fragen im Zentrum wie: An welchen Stellen entstehen Reibungen durch den Transfer einer Performance in einen anderen zeitlichen Kontext? Was kann durch den Prozess des Selbst-Durchlebens erfahren oder verstanden werden? Welche Aktualisierungen oder Reinterpretationen finden statt? Was bedeuten dieser Perspektivenwechsel für eine feministische Geschichtsbetrachtung, aber auch für einen alltäglichen Umgang mit vergangenen Ereignissen? Der Fokus verschiebt sich von der Frage nach der akkuraten lückenlosen Überlieferung hin zur Frage was und wie wir aus vergangen (Performance-)Ereignissen für ein rezentes Gesellschafts- und Kulturverständnis lernen.

Eingeladen sind Künstler*innen und alle Performanceinteressierten! Das Projekt ist eingebettet in ein Forschungsprojekt zur Archivierung von Performancekunst und zweiteilig angelegt (der zweite Teil findet im Herbst statt). Durch die Teilnahme am Workshop wird die Zustimmung erteilt, dass Aufzeichnungen und Abbildungen des Workshops, sowie Abbildungen etwaiger (künstlerischer) Ergebnisse im Rahmen des Forschungsprojekts “Archivierung von Performancekunst? Über die Archivierung, Tradierung und Vermittlung einer Kunstform in Bewegung” veröffentlicht und zur weiteren Forschung verwendet werden dürfen.

Aufgrund der COVID-19-Schutzmaßnahmen ist die Teilnehmer*innenzahl auf 15 Personen beschränkt, daher bitten wir HIER um Anmeldung.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und gemeinsames Experimentieren!

Marlies Surtmann und Olivia Jaques

 

***english version***

Digging into the Archive I. An Exemplary Evocation of a Performance

SA, 11.07.2020, 11:00am – 3:00pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Vienna

Digging into the Archive is investigating the archive of Kunstraum Niederoesterreich and is a cooperation of the institution and Performatorium (Olivia Jaques and Marlies Surtmann).

An archive refers to the systematic collection of documents of past events, i.e. their recording, putting into order and being catalogued. Digging is usually not desired because it contradicts the logic of order and classification. Even though the archive of Kunstraum Niederoesterreich has not yet been catalogued and is therefore not open to the public, we are gaining an exemplary view of the young and committed performance past of the exhibition space.

By Digging in the Archive, we want to ‚exhume‘ a performance from the archive of Kunstraum Niederoesterreich and re-enact it with the help of a systematic analysis of performance documents. The project demands the end of contemplation: not a re-enactment, but a forensic composition of the traces, a physical recreation of a past event. For this, we borrow from Diana Taylor’s concept of the scenario, which means a gradual approach to the performance selected. Taylor establishes the scenario as a kind of analysis tool to ‚conjure up‘ past events and to learn to understand them through various modes of transmission. In addition to the logic of traditional archiving, which is based on writing, images and objects, Taylor places a tradition in the form of cultural practices (repertoire). The archive and the repertoire are in a reciprocal relationship and condition each other. The scenario forms a framework that allows for multi-perspective interpretations and shifts in time, place and culture; a formalistic structure that makes equal use of the modes of the archive and the repertoire.

Digging into the Archive is a performative attempt to apply Diana Taylor’s scenario to a performance through two different approaches. The central questions are: At which points does the transfer of a performance into a different temporal context cause friction? What can be experienced or understood through the process of re-enacting? What kind of updates or reinterpretations take place? What does this change of perspective imply for a feminist perspective on history, but also for an everyday dealing with past events? The focus shifts from the question of accurate and complete transmission to the question of what and how we learn from past (performance) events for a recent understanding of society and culture.

Artists and everyone interested in performance art are invited to participate in this experiment. The project is embedded in a research project for archiving performance art and is divided into two parts (the second part will take place in autumn). By participating in the workshop, the participant agrees that recordings and illustrations of the workshop, as well as illustrations of any (artistic) results within the research project „Archivierung von Performancekunst? Über die Archivierung, Tradierung und Vermittlung einer Kunstform in Bewegung“ may be published and used for further research.

The number of participants is limited to 15 persons due to the COVID-19 protection measures, so please register HERE.

ABSAGE/CANCELLATION: Performatorium #015

***english version below***

Performatorium #015 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
SA, 04.04.2020, 11:00 – 15:00 Uhr
Lazy Life, Burggasse 44, 1080 Wien

Leider müssen wir das für SA, 04.04.2020 geplante Performatorium aufgrund der derzeitigen Maßnahmen zur Corona-Prävention absagen.

Wir wünschen euch alles Gute und freuen uns schon auf ein Wiedersehen demnächst oder ein wenig später! Bleibt solidarisch auf Distanz aber trotzdem zusammen, bleibt gesund!

Bildcredits: © unbekannt

 

***ENGLISH***

Performatorium #014 – Laboratory for a contemporary performative practice
SAT, 04.04.2020, 11am – 3pm
Lazy Life, Burggasse 44, 1080 Wien

Unfortunately we have to cancel the Performatorium planned for SA, 04.04.2020 due to the current measures for corona prevention.

We wish you all the best and look forward to seeing you again soon or a little later! Keep your distance in solidarity but stay together nonetheless, stay safe!

Photo credits: © unknown

Performatorium #014 @Schaustelle

Performatorium #014 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
SA, 08.02.2020, 11:00 – 15:00 Uhr
Schaustelle
Margaretenstraße 106, 1050 Wien

***english version below***

Beim kommenden Performatorium, das im Rahmen der Ausstellung woman of a future bubble (or go tell the moss that we are leaving) stattfindet, laden Johanna Nielson und Agnes Schneidewind zu einem multimedialen und multisensoriellen Dialog ein, in dem wir uns im fiktiven Raum der Kleinschen Flasche bewegen und kommunizieren. Die Kleinsche Flasche ist ein geometrisches Objekt, eine „nicht-orientierbare, zweidimensionale differenzierbare Mannigfaltigkeit“. Bei der Kleinschen Flasche ist das Äußere gleichzeitig das Innere. Gleitet man an der Oberfläche entlang, kommt man von Innen nach Außen und wieder nach Innen, ohne über eine Kante zu gehen (wie etwa bei einem Glas). Daher ist es nicht möglich, Inneres und Äußeres zu unterscheiden.
Johanna Nielson und Agnes Schneidewind arbeiten seit Mai 2018 an dem Projekt AH I SEE, eine Serie von performativen Experimenten, die sich mit dem Zusammenspiel von Zeichnen und Tanzen, spekulativen (Körper-)Landschaften und Mechanismen der Übersetzung beschäftigen. woman of a future bubble (or go tell the moss that we are leaving) ist das nächste Kapitel der Serie.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Performatorium #014!

Johanna Nielson, Agnes Schneidewind, Marlies Surtmann und Olivia Jaques

+

woman of a future bubble (or go tell the moss that we are leaving)

6.2. – 26.2.2020
Schaustelle // Margaretenstraße 106, 1050 Wien
 
Do 6.2. // 19.00 // Vernissage mit Performance
Sa 8.2. // 11.00 – 15.00 // Performatorium #014
26.2. // 19.00 // Finissage mit Performance
 
Öffnungszeiten:
Mi 12.+19.2. // 12.00 – 18.00
Sa 15.+22.2. // 12.00 – 18.00
(und auf Anfrage)

Johanna Nielson (AT) hat Zeitgenössischen Tanz und Tanzpädagogik in Linz studiert. Sie kreiert fluide Performanceformate, in denen unterschiedliche Disziplinen aufeinandertreffen. Unter anderem performte sie mit Oleg Soulimenko, Claire Levefre, Peaches und Keith Hennessy. In Kollaborationen arbeitet sie u.a. mit Agnes Schneidewind, dem Phoenix Baroque Austria Ensemble, Marina Poleukhina oder Julia Danzinger. https://johanna-nielson.wixsite.com/website

Agnes Schneidewind (AT) hat Philosophie in Wien studiert und Weiterbildungen in somatischen Körperpraktiken und Performancekunst in Antwerpen und Brüssel absolviert. Ausgehend von Sinneserfahrungen und Traumpraktiken arbeitet sie mit Bewegung, Text und visuellen Medien. Sie arbeitet unter anderem in künstlerischen Projekten mit Johanna Nielson (AT), Mieke Weckesser (DE), Isabel Burr-Raty (BE) und Eve Bonneau (FR). http://asjnijdewindt.wordpress.com

Dieses Performatorium wird unterstützt von Im_flieger und schultes wien

https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

***ENGLISH***

Performatorium #014 – Laboratory for a contemporary performative practice

SAT, 08.02.2020, 11am – 3pm
Schaustelle
Margaretenstraße 106, 1050 Wien

Dear friends and Performance-lovers,

At the upcoming Performatorium, which is part of the exhibition woman of a future bubble (or go tell the moss that we are leaving), Johanna Nielson and Agnes Schneidewind invite us to a multimedia and multi-sensory dialogue in which we move and communicate in the fictional space of the Klein bottle. The Klein Bottle describes a geometric object, a „non-orientatable, two-dimensional differentiable manifold“. The outside of the Klein bottle is at the same time its inside. If you glide along its surface, you come from the inside to the outside and back to the inside without going over an edge (like you would with a glass). Therefore it is not possible to distinguish the inside from the outside.
Johanna Nielson and Agnes Schneidewind have been working since May 2018 on the project AH I SEE, a series of performative experiments that deal with the interaction of drawing and dancing, speculative (body) landscapes and mechanisms of translation. woman of a future bubble (or go tell the moss that we are leaving) is the next chapter in the series.

We are looking forward to Performatorium #014 and to everyone who wants to join in!

Johanna Nielson, Agnes Schneidewind, Marlies Surtmann and Olivia Jaques

+

woman of a future bubble (or go tell the moss that we are leaving)

6.2. – 26.2.2020
Schaustelle // Margaretenstraße 106, 1050 Wien
 
Do 6.2. // 19.00 // Vernissage mit Performance
Sa 8.2. // 11.00 – 15.00 // Performatorium #014
26.2. // 19.00 // Finissage mit Performance
 
Öffnungszeiten:
Mi 12.+19.2. // 12.00 – 18.00
Sa 15.+22.2. // 12.00 – 18.00
(und auf Anfrage)

Johanna Nielson (AT) studied contemporary dance and dance education in Linz. She creates fluid performance formats in which different disciplines meet. She has performed with Oleg Soulimenko, Claire Levefre, Peaches and Keith Hennessy, among others. She works collaboratively with Agnes Schneidewind, the Phoenix Baroque Austria Ensemble, Marina Poleukhina and Julia Danzinger, among others. https://johanna-nielson.wixsite.com/website

Agnes Schneidewind (AT) studied philosophy in Vienna and participated at further eduction classes within somatic body practices and performance art in Antwerp and Brussels. Based on sensory experiences and dream practices, she works with movement, text and visual media. She works in artistic projects together with Johanna Nielson (AT), Mieke Weckesser (DE), Isabel Burr-Raty (BE) and Eve Bonneau (FR), among others. http://asjnijdewindt.wordpress.com

This Performatorium is supported by Im_flieger and schultes wien.

https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

Performatorium #013

Performatorium #013 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
SA, 07.12.2019, 11:00 – 15:00 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

***english version below***

Als Fortsetzung des Performatorium #012 wollen wir das begonnene Performance-Mapping weiterspinnen. Dazu laden wir insbesondere Performance-Veranstalter*innen und -Agent*innen der lokalen Szene zu unserem Peergroup-Workshop ein. Gemeinsam verhandeln und skizzieren wir eine intuitive, kollektive und doch subjektive Performance-Karte. Begreift man die lokalen Performance-Szenen als Netzwerke: Wo beginnen diese, von welchem Ausgangsknoten und in welche Richtung spinnen sie sich weiter, an welchen Stellen verdichten sie sich und wo entstehen in den Lücken neue Handlungsspielräume?

Lasst uns gemeinsam denken, verorten und in Beziehung setzen was es momentan rund um die Performancekunst schon alles gibt und was uns noch fehlt: Welche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, welche Orte und Institutionen, tragende Netzwerke und offene Räume braucht es, um Performance zu erleben, zu erforschen und zu praktizieren?

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Performatorium #013!

Olivia Jaques und Marlies Surtmann

Dieses Performatorium wird unterstützt von Kunstraum Niederoesterreich

https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/de

***ENGLISH***

Performatorium #013 – Laboratory for a contemporary performative practice
SAT, 07.12.2019, 11am – 3pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Vienna

In continuation of the Performatorium #012 we want to develop the performance mapping further. In particular, we invite performance organisers and agents of the local scene to join our peer group workshop. Together, we negotiate and outline an intuitive, collective yet subjective performance map. If one understands the local performance scenes as networks: where do they begin, from which node do they take off and in which direction do they continue, in which spots do they consolidate and where do we find new scopes of action within the gaps?

Let us rethink, situate and relate what is already there and what we still lack regarding performance art: what possibilities and impossibilities, which places and institutions, supporting networks and open spaces are needed to experience performance, to explore and practice and research!

We are looking forward to Performatorium #013 and to everyone who wants to join in!

Marlies Surtmann and Olivia Jaques

This Performatorium is supported by Kunstraum Niederoesterreich

https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/en?set_language=en

Performatorium #012

 

Performatorium #012 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
FR, 25.10.2019, 15:00 – 19:00 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

***english version below***

Das Performatorium ist zwei und es wird Zeit für ein Intermezzo, ein Zwischenspiel bevor es in die nächste Phase geht. Diesmal widmen wir uns der Methode des Mappings, um die Performancelandschaft zu skizzieren die uns umgibt. Lasst uns gemeinsam denken, verorten und in Beziehung setzen was es momentan rund um die Performancekunst schon alles gibt und was uns noch fehlt: Welche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, welche Orte und Institutionen, tragende Netzwerke und offene Räume braucht es, um Performance zu erleben, zu erforschen und zu praktizieren?

Jede*r die*der mag bringe doch bitte für den praktischen Teil eine performative Übung oder Idee mit, die ausprobiert oder weiterentwickelt werden will. Die Ideen werden wir uns im Tun gegenseitig vorstellen und wenn gewünscht gemeinsam weiterspinnen.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Performatorium #012!

Marlies Surtmann und Olivia Jaques

https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/de

***ENGLISH***

Performatorium #012 – Laboratory for a contemporary performative practice
FRI, 25.10.2019, 3pm – 7pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Vienna

The performatorium is two, and it’s time for an intermezzo, an interlude, before moving on to the next phase. This time, we’ll focus on the method of mapping to sketch the performance landscape that surrounds us. Let us rethink, situate and relate what is already there and what we still lack regarding performance art: what possibilities and impossibilities, which places and institutions, supporting networks and open spaces are needed to experience performance, too explore and practice?
For the practical part everyone who likes can bring along a performative exercise or idea, which is in need of being tried out or developed further. We will introduce each other’s ideas in doing and if wanted advance it together.

We are looking forward to Performatorium #012 and to everyone who wants to join in!

Marlies Surtmann and Olivia Jaques

https://performatorium.wordpress.com/ueber/
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/en?set_language=en

Performatorium #011

 
***English Version see further below***
 
Performatorium #011 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 13.07.2019, 11-15 Uhr
Ruheoase Matzleinsdorferplatz
Verkehrsinsel Matzleinsdorferplatz, 1050 Wien
(bring your Regenzeug, just in case 🙂
 
Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen,  Anmeldung erbeten unter: performatorium.info@gmail.com
 
In Zeiten vieler lauter und starker Stimmen gegen die Untätigkeit in der Klimafrage wenden wir uns ganz dem inneren Frieden zu, um Kraft zu schöpfen für die Herausforderungen denen wir uns noch stellen müssen. Umgeben von Straßenlärm und Fahrzeugen aller Art erkunden wir die Verkehrsinsel als quasi spirituelles Zentrum. Wir erreichen diesen Unort ganz ohne Venga-Airways und erobern sie für unseren individuellen Seelenfrieden. Abgase werden ein- und ausgeatmet (Atemmaske wird bereitgestellt!), die vorbeiziehenden Autos nehmen wir wahr, lassen sie aber in ihrer Eile an uns vorüberziehen. Alles pulsiert, alles schwingt, alles fließt. Ihr seid eingeladen, die Energie dieses besonderen Ortes zu spüren und euren Geist vom Rauschen des stetig fließenden Verkehrs tragen zu lassen. Findet euch selbst oder eure große (allumfassende) Liebe in der Ruheoase Matzleinsdorferplatz. Mit der 2018 erstmals performten Arbeit laden uns Marlene Lucy Gutscher und Clemens Brunner ein, an ihrer Arbeit teilzuhaben. Dabei bekommen wir einen Sneak Peak in die Arbeitsweisen und kreativen Prozesse der Künstler*innen. Performances werden gesehen, gehört, gemacht, re-performt, nacherzählt, dokumentiert. Wir reaktivieren die Arbeit und erinnern uns gemeinsam im Tun an eine Performance, die wir selbst nicht erlebt haben, gleichzeitig erleben und gestalten wir sie neu.
 
Die Künstler*innen stellen in diesem Projekt einer urbanen Ästhetik eine Selbstermächtigungsstrategie für Stadtbewohner*innen gegenüber und sprechen eine Einladung aus an alle Teilnehmer*innen des Performatoriums, aber auch an alle interessierten Passant*innen, sich den öffentlichen Raum anzueignen und aus unerkannten Potentialen zu schöpfen. Wieviel Schönheit, Ruhe und Kraft steckt in unserem Stadtraum? Sind diese latenten Lebensräume es wert entdeckt zu werden? Wie weit sind wir bereit unsere Lebensformen an die Bedingungen der wachsenden Stadt anzupassen? Wo hört urbaner Raum auf und wo fängt Natur an? Im zweiten und diskursiven Teil wenden wir uns diesen Fragestellungen zu und besuchen dazu die aktuelle Ausstellung  nature \ nature im Kunstraum Niederoesterreich, welche sich mit dem Naturbegriff in unserer technologisierten Gegenwart auseinandersetzt.
 
Bring your yoga pants (bright colors and glitter preferred) and yoga mats, wear sunscreen!

Wir freuen uns auf euch! Lots of love and solidarity ääääh.. inner piece of course!

Olivia & Marlies

Bildcredits: © Clemens Brunner & Marlene Lucia Gutscher, Foto: Dila Kaplan
Dieses Projekt entsteht mit schwesterlicher Unterstützung von Kunstraum Niederoesterreich

www.kunstraum.net
www.facebook.com/PerformatoriumVienna
www.instagram.com/performatorium_vienna
www.performatorium.wordpress.com

 

***ENGLISH***

Performatorium # 011 – Laboratory for a contemporary performative practice
SAT, 13.07.2019, 11am – 15am
Ruheoase Matzleinsdorferplatz
Traffic Island Matzleinsdorferplatz, 1050 Wien
(bring your rain coat, just in case 🙂

Participation is free and open to anyone interested, registration requested at: performatorium.info@gmail.com
 
In times of loud and strong voices against the lack of action concerning the climate issue, we turn to our inner peace, to gain strength for the challenges we still have to face. Surrounded by street noise and vehicles of all kinds, we explore the traffic island as a quasi-spiritual center. We reach this place without Venga Airways and claim it for our individual peace of mind. Exhaust gases are inhaled and exhaled (breathing masks will be provided!). We perceive the cars moving by, unstoppable, and let them pass in their haste. Everything is pulsating, everything is swinging, everything is flowing. You are invited to feel the energy of this special place and let the sound of the constantly floating traffic carry your mind away. Find yourself or your great (all-embracing) love in the Ruheoase Matzleinsdorferplatz. With this work performed for the first time in 2018, Marlene Lucy Gutscher and Clemens Brunner invite us to participate in their performance. In doing so, we get a sneak peak into working methods and creative processes of the artists. Performances are seen, heard, made, re-performed, retold, documented. We re-activate the work and remember, in doing, a performance which we did not experience before, we experience and co-recreate it at the same time.
 
In this project, the artists confront urban aesthetics with a strategy of self-empowerment for citizens and invite all participants of the Performatorium, but also all interested passer-bys, to claim the public space and draw from unrecognized potentials. How much beauty, peace and strength is in our urban space? Are these latent habitats worth discovering? How far are we willing to go, to adapt our life forms to the conditions of the growing city? Where does urban space end and where does nature begin? In the second and discursive part we turn to these questions and visit the current exhibition nature \ nature at Kunstraum Niederoesterreich, which deals with the concept of nature in our technologized present.
 
Bring your yoga pants (bright colors and glitter preferred) and yoga mats, wear sunscreen!

We look forward to seeing you! Lots of love and solidarity ääääh.. inner piece of course!

Olivia & Marlies

Photo credits: © Clemens Brunner & Marlene Lucia Gutscher, photo: Dila Kaplan
This project is supported by Kunstraum Niederoesterreich

www.kunstraum.net
www.facebook.com/PerformatoriumVienna
www.instagram.com/performatorium_vienna
www.performatorium.wordpress.com