Open Call

Together with you we want to continue what we set out to do when we started the Performatorium: sharing. In this times of turbo-capitalist, neo-colonialist, fascist, racist and anti-feminist forces on the move, let’s counter-act and be together (to quote do!), let’s practice our solidarity skills, train our social muscles (Social Muscle Club), and share space, time and knowledge of something we love to do: Performance. Our performance laboratory will stay self organized and based on participation as well as exchange as long as we manage doing so, fully aware of the problematic precarious status it implicates – but also of it’s potentials and free spaces that are so soothing and healing sometimes! Thus this is a call to create something together, to build a common space, a community also as a solidary force one can rely on, draw resources from, but also put something back when feeling ready for it!

Inputs for future Performatorium sessions:
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, please contact us (performatorium.info@gmail.com) . In return you will get no money (sorry for that, for what it’s worth, we don’t get any either…), but you will get a lot of knowledge and love from other people. We are looking forward to planing the Performatorium together.

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Gemeinsam mit Euch möchten wir das fortsetzen was wir uns vorgenommen haben als wir mit dem Performatorium begonnen haben: teilen. Lasst uns, in Zeiten der erstarkenden turbo-kapitalistischen, neo-kolonialistischen, faschistischen, rassistischen und antifeministischen Kräfte, dagegen halten und zusammen sein (um do! zu zitieren), uns in unseren solidarischen Fertigkeiten üben, unsere sozialen Muskeln trainieren (Social Muscle Club) und Raum, Zeit und Wissen teilen, über das was wir gerne tun: Performance. Solange es uns möglich ist bleibt unser Performancelabor selbstorganisiert und basierend auf Partizipation wie auch Austausch, im vollen Bewusstsein über den problematischen, prekären Zustand, der damit verbunden ist – aber auch über die Potentiale und Freiräume, die manchmal so beruhigend und heilend sein können! Dies ist also ein Aufruf etwas gemeinsam zu schaffen, zusammen einen Raum zu bauen, eine Gemeinschaft, auch als solidarische Kraft, auf die eine*r bauen kann, Ressourcen ziehen kann, aber an die auch etwas zurückgeben werden kann, wenn er*sie dafür bereit ist!

Inputs für zukünftige Performatorium-Sessions:
Wenn ihr eure eigenen performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach (performatorium.info@gmail.com). Entlohnt werdet ihr leider nicht mit Geld (entschuldigt bitte! Falls es von Bedeutung ist: wir ebensowenig…), stattdessen wird euch Wissen und Liebe der anderen Teilnehmer*innen zuteil. Wir freuen uns darauf das Performatorium gemeinsam zu planen.

Performatorium #002

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
FR 20.10.2017, 16.00 Uhr im Kunstraum Niederoesterreich

 

Performatorium #002

FR, 20.10.2017, 16 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien

***ENG below***

Diesmal beschäftigen wir uns mit zwei verschiedenen Zugängen von Bewegungsarbeit: AM („authentic movement“, Übung mit geschlossenen Augen) und Feldenkrais.
Kommt zahlreich mit viel Yogamatte, bequemer Kleidung, Muse und Energie!

Fokus des Performatoriums ist die Etablierung einer Performance-Plattform innerhalb der lokalen Kunstszene Wiens. Das Angebot wendet sich an Künstler_innen im performativen Bereich aber auch an Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Durch regelmäßige offene Zusammenkünfte dient es der langfristigen Förderung des Diskurses und Austausches über zeitgenössische künstlerische Praxis im performativen Bereich. Das Performatorium bietet Raum für den Austausch, für das voneinander Lernen und für die kollektive Produktion performativen Wissens. Neben dem Rezipieren im Ausstellungsraum oder auf der Bühne entsteht während des Performatoriums die Möglichkeit sich Performance auch handelnd anzueignen und so den Performance-Begriff aktiv mitzugestalten. Diese Kunstform arbeitet mit dem Körper und soll durch performative Methoden, also über den Körper, physisch erfahren und erforscht werden können.

 

***ENG***

Performatorium #002
Laboratory for a Contemporary Performative PracticeFRI 20.10.2017, 4pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
This time we are dealing with two different approaches of movement: AM („authentic movement“ with moving with closed eyes) and Feldenkrais.
Come with lots of yogamatte, comfortable clothes, muse and energy!

 

The intention of the Performatorium is to establish a performance platform within the local art scene in Vienna. Through regular gatherings it aims to support discourse and exchanges about contemporary artistic practice in the realm of performance on the long term. Heterogeneous work practices are discussed and put to the test. A laboratory for practice-oriented research in performance art and potential innovations of the concept of performance, a space for exchange, for learning from one another, and for the collective production of performative knowledge. Beyond reception in the exhibition space, the Performatorium is also an opportunity to appropriate performance through one’s actions and thereby play an active role in shaping the concept of performance. This art form works with the body and should thus be physically experienced and investigated through performative methods – in other words, with the body. The programme is intended for artists in the realm of performance but also for individuals who are interested in an intensive engagement with artistic performative practice. The Performatorium was opened with a workshop series at Kunstraum Niederoesterreich in September 2017.

 

Programmänderung Performatorium # 001

Wir bedauern sehr, dass wir den Vortrag von the vacuum cleaner aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Wir freuen uns dass die Künstlerin Marie-Christin Rissinger so kurzfristig mit dem Beitrag “Systemic-Realistic-Idealism. Or how not to go nuts within a political struggle” einspringen wird!

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You’re being sued – © Marie-Christin Rissinger

 

Vortrag von Marie-Christin Rissinger

Wir bedauern sehr, dass wir den Vortrag von the vacuum cleaner absagen müssen. Wir freuen uns, dass die Künstlerin Marie-Christin Rissinger so kurzfristig mit dem Beitrag “Systemic-Realistic-Idealism. Or how not to go nuts within a political struggle einspringen wird!

Sie wird über das Projekt “You’re being sued” sprechen, eine performative Spielanordnung durch die widerständigen Welten in denen Aktivismus auf den Pragmatismus des Paragraphenjungel prallt. „Hausbesetzung ist so 80er!“ Doch welcher Mittel kann man sich heute bedienen um sich an Stadtentwicklung zu beteiligen? Welcher Formate des Widerstands kann man sich bedienen, welche neu ersinnen?

Marie-Christin Rissingers Praxis umfasst künstlerische, kuratorische, produktionelle, handwerkliche, politische und theoretischen Tätigkeiten. Ihr künstlerisches Medium ist Kommunikation. Sie nutz performative Strategien zur gesellschaftlichen Einmischung und kreiert in ihren Arbeiten Situationen der Begegnung und Verhandlung, die sich teils im Öffentlichen- teils im Theaterraum artikulieren.

Weiter Informationen: www.marie-christin-rissinger.com

 

 

Vielen herzlichen Dank auch an Paul Sloan für seinen intensiven, insprierten Workshop!

 

 

Today’s workshop will be broken into relational sections. Students will learn about dynamic stretching of the shoulders and hips, one shotokan kata in its stylized form, and then how to apply these to practical applications for health, defense, and reflexive learning.

Paul Sloan is an arts educator. He teaches at the intersection of art, health, and performance. His current research and art practice is shotokan karate-do. He teaches theatre in Linz, Austria.