Performatorium #009

***English Version see further below***


Performatorium. Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

Fr, 08.03.2019, 09-13 Uhr
spacelab_gestaltung
Sachsenplatz 4-6, 1200 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen,
bequeme Kleidung empfohlen.
Anmeldung erbeten unter: performatorium.info@gmail.com


Die neunte Ausgabe des Performatoriums findet ihm Rahmen des RRRIOT Festival in Kooperation mit dem culture_lab der Produktionsschule spacelab statt. Christina Jaques eröffnet in ihrem Workshop DAsein mit spielerischen (Aufwärm-)Übungen aus Theater und Körperarbeit. Im Zentrum steht dabei die eigene Präsenz im Raum und das Verhältnis zwischen Ich und Wir. In einem diskursiven Teil werden wir uns den Frauentag zum Anlass nehmen und gemeinsam betrachten, welche Verbindungen es zwischen queer*feministischen und performativen künstlerischen Praktiken gibt. Darauf folgend beschäftigen wir uns im praktischen Input von culture_lab, Gender. Gleichstellung als Provokation, mit dem Begriff Gender und dessen gesellschaftspolitischen Implikationen. Was steckt hinter dem Begriff und wie wird er anwendbar? Welche Gender-Fragen werden in der eigenen Lebensrealität, insbesondere für jüngere Generationen im Prozess der Identitätsfindung relevant und wie lässt sich hier mittels Performance über die eigene Identität nachdenken?

Die Produktionsschule spacelab unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang zwischen Schule und Beruf. Am Standort spacelab_gestaltung im 20. Wiener Gemeindebezirk arbeitet das culture_lab mit Jugendlichen an Kunst- und Kulturprojekten in unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Theater, Radio, Fotografie und Film. spacelab ist ein vom Sozialministeriumservice und vom Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) gefördertes Projekt der Wiener Ausbildungsgarantie.

Das Performatorium #009 entsteht mit Unterstützung von RRRIOT Festival und Kunstraum Niederoesterreich. Das RRRIOT ist ein kollaboratives, feministisches Programmfestival. Unter dem Motto Community und mit einem Fokus in der Brigittenau stehen die Sichtbarkeit von Frauen* im Kulturbereich, Empowerment, Gerechtigkeits- und Gesellschaftsfragen im Mittelpunkt. Der Kunstraum Niederoesterreich setzt als Raum für junge, experimentelle und transmediale Kunstprojekte seit 13 Jahren Impulse im Bereich Gegenwartskunst.

Das Performatorium ist ein Labor für experimentelle performative Praxis und bietet durch regelmäßige, offene Zusammenkünfte an wechselnden Kunst-affinen Orten Raum für das voneinander Lernen und den Austausch von Performance in Praxis und Theorie. Das Angebot wendet sich an alle die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Wenn ihr eure performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach … 

Wir freuen uns auf euch!


 ***English Version***

Performatorium. Laboratory for a contemporary performative practice

Fri, 08.03.2019, 9am -1pm
spacelab_gestaltung
Sachsenplatz 4-6, 1200 Vienna

Participation is free of charge and open to the public,
comfortable clothing recommended.
Registration is requested: performatorium.info@gmail.com


The ninth edition of the Performatorium is part of the RRRIOT Festival in cooperation with the culture_lab of the production school spacelab. Christina Jaques opens the Performatorium with her workshop DAsein and shares playful (warm-up) exercises, inspired by theater and body work. The focus is on one’s presence in space and the relationship between I and We. In the discursive part we will refer to the occasion of the Women’s Day and explore the connections between queer*feminist and performative artistic practices. Later on, in the practical input of culture_lab Gender. Equality as provocation, we will work with the term gender and its socio-political implications. What does it mean exactly and how does it become applicable? Which gender questions are inherent to one’s own life reality – especially for younger generations in the process of finding an identity, and how can one think about one’s own identity by means of performance?
 
The production school spacelab supports young people and adolescents at the transition from school to work. At the location spacelab_gestaltung in the 20th district of Vienna, culture_lab works with young people on art and cultural projects in various fields, such as: theater, radio, photography and film. spacelab is a Wiener Ausbildungsgarantie project funded by Sozialministeriumservice and the Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff).
 
Performatorium #009 is made possible with the support of RRRIOT Festival and Kunstraum Niederoesterreich. The RRRIOT is a collaborative, feminist program festival. Under the motto community and with a focus on the 20th district Brigittenau the key aspect is the visibility of women* in the cultural field, empowerment, justice and social issues. The Kunstraum Niederoesterreich has been providing space for young, experimental and transmedial art projects in the field of contemporary art for 13 years.
 
The focus of the Performatorium is the establishment of a laboratory for experimental performative practices. Through regular, open meetings, it serves practice-oriented research and the long-term promotion of discourse in the form of workshop-based or discursive inputs from the participants. As a self-organized, solidarity-based platform, it offers space for joint experimentation, exchange and the collective production of performative knowledge. It is open for anyone who is interested in an intensive examination of artistic performative practices.
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, feel free to contact us…

We are looking forward to seeing you soon!

Open Call

Together with you we want to continue what we set out to do when we started the Performatorium: sharing. In this times of turbo-capitalist, neo-colonialist, fascist, racist and anti-feminist forces on the move, let’s counter-act and be together (to quote do!), let’s practice our solidarity skills, train our social muscles (Social Muscle Club), and share space, time and knowledge of something we love to do: Performance. Our performance laboratory will stay self organized and based on participation as well as exchange as long as we manage doing so, fully aware of the problematic precarious status it implicates – but also of it’s potentials and free spaces that are so soothing and healing sometimes! Thus this is a call to create something together, to build a common space, a community also as a solidary force one can rely on, draw resources from, but also put something back when feeling ready for it!

Inputs for future Performatorium sessions:
If you are up for sharing your own performative, activist and/or queer*feminist practices, methods or techniques in form of workshop-based or discursive inputs, please contact us (performatorium.info@gmail.com) . In return you will get no money (sorry for that, for what it’s worth, we don’t get any either…), but you will get a lot of knowledge and love from other people. We are looking forward to planing the Performatorium together.

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Gemeinsam mit Euch möchten wir das fortsetzen was wir uns vorgenommen haben als wir mit dem Performatorium begonnen haben: teilen. Lasst uns, in Zeiten der erstarkenden turbo-kapitalistischen, neo-kolonialistischen, faschistischen, rassistischen und antifeministischen Kräfte, dagegen halten und zusammen sein (um do! zu zitieren), uns in unseren solidarischen Fertigkeiten üben, unsere sozialen Muskeln trainieren (Social Muscle Club) und Raum, Zeit und Wissen teilen, über das was wir gerne tun: Performance. Solange es uns möglich ist bleibt unser Performancelabor selbstorganisiert und basierend auf Partizipation wie auch Austausch, im vollen Bewusstsein über den problematischen, prekären Zustand, der damit verbunden ist – aber auch über die Potentiale und Freiräume, die manchmal so beruhigend und heilend sein können! Dies ist also ein Aufruf etwas gemeinsam zu schaffen, zusammen einen Raum zu bauen, eine Gemeinschaft, auch als solidarische Kraft, auf die eine*r bauen kann, Ressourcen ziehen kann, aber an die auch etwas zurückgeben werden kann, wenn er*sie dafür bereit ist!

Inputs für zukünftige Performatorium-Sessions:
Wenn ihr eure eigenen performativen, aktivistischen und/oder queer*feministischen Praktiken, Methoden oder Techniken in Form von Workshops oder diskursiven Beiträgen teilen möchtet, schreibt uns doch einfach (performatorium.info@gmail.com). Entlohnt werdet ihr leider nicht mit Geld (entschuldigt bitte! Falls es von Bedeutung ist: wir ebensowenig…), stattdessen wird euch Wissen und Liebe der anderen Teilnehmer*innen zuteil. Wir freuen uns darauf das Performatorium gemeinsam zu planen.

WINTERPAUSE

©unknown

SAVE THE DATES

Performatorium #009
FR, 08.03.2019, 09-13 Uhr
Spacelab Gestaltung, Sachsenplatz 4-6, 1200 Wien

Performatorium #010
MO/DI, 13./14.05.2019, 15-19 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien
MI,15.05.2019, 19 Uhr
fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

Performatorium @ Symposium Archive des Ephemeren

Empfehlung und herzliche Einladung: Performatorium @ Symposium

Archive des Ephemeren. Denken, Praktizieren, Vernetzen – eine Debatte zur Zugänglichkeit von Performancekunst in der Schweiz.

1. – 3. November 2018
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12, 3000 Bern

*English version below*

Anknüpfend an das Performatorium #008 findet der Augenzeug_innenbericht von Olivia Jaques und Marlies Surtmann im Rahmen des Symposiums seine Fortsetzung. Marlies Surtmann stellt in ihrem Beitrag die Idee des Performatoriums sowie allgemein die Potentiale des Körpers als Archiv und Wissensspeicher zur Debatte.

Das Symposium findet im Rahmen der République Géniale – nach Robert Filliou statt und wird von der AG Performative Archive / PANCH (Performance Art Network Schweiz) organisiert. Die Frage der Zukunft von Performancekunst ist an die Zugänglichkeit von Dokumenten und Artefakten, ihre Archivierung und Geschichtsschreibung sowie an die aktive Praxis und Weiterentwicklung gebunden. Das  Sympsium fragt vor allem aus einem künstlerisch motivierten Standpunkt heraus nach dem Stand der Dinge, wofür internationale Positionen in den Blick genommen werden. Am Symposium sind beteiligt: Barbara Büscher, Nicolas Brulhart, Annet Dekker, Esther Ferrer, Sabine Folie, Claudia Grimm, Daria Gusberti, Hayley Newman & Bryan Reedy, Boris Nieslony, Eleanor Roberts, Dorota Sajewska, Sigrid Schade, Beate Schlichenmaier, Dorothea Schürch, Walter Siegfried, Marlies Surtmann, Martha Wilson, Wen Yau.

Eintritt frei bei online Anmeldung bis 31. Oktober 2018 unter:
http://www.panch.li/symposium/

Wir freuen uns auf Euer kommen!
Marlies Surtmann und Olivia Jaques

Weitere Informationen unter:

http://www.panch.li/symposium/
http://www.republiquegeniale.ch
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

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Recommendation and cordially invitation: Performatorium @ Symposium

Archive of the Ephemeral. Thinking, Practicing, Networking – a debate on the accessibility of performance art in Switzerland

1st – 3rd of November 2018
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12, 3000 Bern

Following the Performatorium #008 the Augenzeug_innenbericht (eyewitness account) by Olivia Jaques and Marlies Surtmann finds its continuation within the symposium. In her Input Marlies Surtmann discusses the concept of ​​the Performatorium as a laboratory as well as the potential of the body as an archive and storage of knowledge.

The symposium takes place in the framework of the République Géniale – after Robert Filliou and is organized by the working group Performative Archive / PANCH (Performance Art Network Switzerland). The question of the future of performance art is tied to the accessibility of documents and artefacts, their archiving and historiography as well as active practice and development. Above all, the sympsium asks about the current situation from an artistically motivated standpoint, for which international positions are invited. Participants in the symposium are: Barbara Büscher, Nicolas Brulhart, Annet Dekker, Esther Ferrer, Sabine Folie, Claudia Grimm, Daria Gusberti, Hayley Newman & Bryan Reedy, Boris Nieslony, Eleanor Roberts, Dorota Sajewska, Sigrid Schade, Beate Schlichenmaier, Dorothea Schürch, Walter Siegfried, Marlies Surtmann, Martha Wilson, Wen Yau.

Admission free with online registration until October 31, 2018 at: http://www.panch.li/symposium/

We look forward to seeing you in Bern!
Marlies Surtmann and Olivia Jaques

For further information see:
http://www.panch.li/symposium/
http://www.republiquegeniale.ch
https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/

http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

Performatorium #008

Performatorium #008 – Labor für eine zeitgenössische performative Praxis

SA, 20.10.2018, 11:00 – 15:00 Uhr
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

*english version below*

Im Performatorium #008 thematisieren Olivia Jaques und Marlies Surtmann auf performative Weise Überlegungen zum Körper als Archiv. In einer Mixtur aus Performance, Übung und Sprache wird theoretisches Wissen über, und praktisches Wissen durch Performance generiert. Darauffolgend findet diese Praxis, in Form eines Art-Zines, Übersetzung in Text und Bild. Das Geschehene wird so wieder in das vorherrschende Wissenssystem zurückgeführt. Hierfür könnt ihr gerne eigene wie auch fremde Texte und Bilder zu Begriffen wie Performance, Körper, Archiv, Sprache und Wissen mitbringen. Anlässlich des einjährigen Bestehens des Performatoriums, wollen wir uns der Vergangenheit wie auch der nahen Zukunft widmen: was hat euch bisher gefallen? Mit welchen Vorstellungen seid ihr ins Performatorium gekommen und haben sich diese mit der Zeit verändert? Was wünscht ihr euch für die Weiterentwicklung des Performatoriums und welche Aspekte der eigenen Arbeitsweise würdet ihr gerne in einer der kommenden Sessions teilen?

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Performatorium #008!

Marlies Surtmann und Olivia Jaques

https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

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Performatorium #008 – laboratory for a contemporary performative practice

SAT, 20.10.2018, 11am – 3pm
Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Vienna

At the Performatorium #008, Olivia Jaques and Marlies Surtmann are investigating the body as archive. With a conglomerate of performance, exercise and language we search for  theoretical knowledge about and practical knowledge through performance. Furthermore we will translate this approach into text and image, using the form of an art zine, and thus trace it back to the prevailing knowledge system. You are welcome to bring texts and pictures about the notions of performance, body, archive, language and knowledge. As this will be the first year anniversary of the Performatorium, we would like to look into it’s past as well as into the near future: what did you like so far? What expectations did you have when joining the Performatorium and have these changed over time? What would you wish for the further development of the Performatorium and which aspects of your own way of working would you be interested in sharing within one of the upcoming sessions?

We are looking forward to Performatorium #008 and to everyone who wants to be part of it!

Marlies Surtmann and Olivia Jaques

https://www.facebook.com/PerformatoriumVienna/
http://www.kunstraum.net/de/ausstellungen/70-performatorium-008
https://performatorium.wordpress.com/ueber/

SOMMERPAUSE

 

SAVE THE DATE

Performatorium #008
SA, 20.10.2018, 11-16 Uhr

Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1010 Wien

Performatorium #007

Performatorium #007 – How to DISBAND – eine performative Weiterschreibung

Labor für eine zeitgenössische performative Praxis
SA/SO 09./10.06. und SA/SO 16./17.06.2018
11.00-18.00 Uhr

Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
(mit Anmeldung bis 05.06.2018 unter: lena.schuster@kunstraum.net)

DISBAND, „Every Day Same Old Way“, Hallwalls, 1982

(English version below)

Für das Performatorium #007 setzen wir uns nicht nur mit dem Franklin Furnace Archiv auseinander (ein in den 1970-er Jahren in New York City gegründetes, alternatives Archiv für marginalisierte Kunstproduktion), sondern springen gemeinsam in Martha Wilsons künstlerische Praxis: Unmittelbar, tollkühn und laut erprobt sie in ihrem Input am ersten Tag der Workshopreihe (09.06.2018) mit uns ihre DISBAND, eine feministische “Anti”musikgruppe aus den 80er Jahren in Manhattan (Martha Wilson, Barbara Ess, Ilona Granet, Donna Henes, Daile Kaplan, Barbara Kruger, Ingrid Sischy und Diane Torr).

Martha Wilson, Performance-Pionierin, fragt nicht, sie tut: Sie schreibt als Teil ihrer feministischen Praxis zeitgenössische Kunstgeschichte abseits des Mainstreams. So entstand auch ihr Projekt, das Franklin Furnace Archiv. Kunst von Frauen wurde weniger wahrgenommen und die strukturellen Möglichkeiten und Orte für Positionen abseits des heteronormativ geprägten Kunstfelds waren beschränkt. Feministische Praxis und Performancekunst standen bei dieser Entwicklung von Anfang an in enger Verschränkung. Aus heutiger Perspektive stellt sich die Frage, ob und wie wir diese performativen Strategien via Wiederholung, Interpretation und Appropriation weiterschreiben und aktualisieren können.

Das Performatorium #007 findet an zwei Wochenenden statt: SA/SO 09.-10.06.2018 und SA/SO 16.-17.06.2018. Nach der Einführung von Martha Wilson am ersten Tag, wird an den drei darauffolgenden Workshoptagen weitergeprobt, experimentiert und improvisiert. In täglichen Bandproben werden wir mit unterschiedlichen Improvisationstechniken (Sprache, Stimme, Bewegung) spielen und so ein gemeinsames Repertoire erarbeiten. Durchwoben wird dieses performative Tun durch close readings und Diskussionen zu (queer)-feministischen (Performance-)Archiven sowie dem Begriff der Probe.

Anmeldung:
Das Angebot der Workshopreihe wendet sich an Künstler_innen im performativen Bereich aber auch an alle Personen, die an einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischer performativer Praxis interessiert sind. Die Teilnehmer_innenzahl ist beschränkt. Die Workshopreihe wird in deutscher oder englischer Sprache abgehalten. Der Unkostenbeitrag für alle vier Tage beträgt 50 €. Die Anmeldung ist erst nach Überweisung gültig. Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Dauer der Workshopreihe und bis spätestens FR, 05.06.2018 möglich und erfolgt via E-Mail an: lena.schuster@kunstraum.net.

Das Performatorium ist ein Labor der praxisorientierten Forschung zur Performancekunst und der möglichen Weiterentwicklung des Performance-Begriffs, Raum für den Austausch, für das voneinander Lernen und für die kollektive Produktion performativen Wissens. Neben dem Rezipieren im Ausstellungsraum entsteht während des Performatoriums die Möglichkeit sich Performance auch handelnd anzueignen und so den Performance-Begriff aktiv mitzugestalten. Diese Kunstform arbeitet mit dem Körper und soll durch performative Methoden, also über den Körper, physisch erfahren und erforscht werden können.

Weitere Termine des Performatoriums 2018:
SA, 22.09.2018 und SA, 20.10.2018 (save the dates!)

www.franklinfurnace.org
www.disbandny.wordpress.com
www.kunstraum.net
www.facebook-performatorium.com

Foto: ©DISBAND, DISBAND Songbook

 

***English***

Performatorium # 007 – How to DISBAND – a performative transcription

Laboratory for Contemporary Performative Practice
SAT/SUN 09./10.06. and SAT/SUN 16./17.06.2018
11.00am to 06.00pm

Kunstraum Niederoesterreich
Herrengasse 13, 1014 Wien
(registration latest 05.06.2018 via: lena.schuster@kunstraum.net)

Within the Performatorium #007, we not only focus on the Franklin Furnace Archive, but also dive into Martha Wilson’s artistic practice: Immediately, foolhardy and loud, we start the first day of the workshop series (09.06.2018) with Martha Wilson herself, where she gives us an introduction into her DISBAND, a 1980s feminist „anti“ music group in Manhattan (Martha Wilson, Barbara Ess, Ilona Granet, Donna Henes, Daile Kaplan, Barbara Kruger, Ingrid Sishy, and Diane Torr).

Martha Wilson, performance pioneer, does not ask, but puts straight into action: she takes part in writing contemporary art history outside the mainstream as part of her feminist practice. That’s how her project, the Franklin Furnace Archive, Inc. in New York City in the 1970s, was born: an alternative archive for marginalized art production. Women’s art was less perceived and the structural possibilities and places for positions outside the heteronormative art field were limited. Feminist practice and performance art were closely intertwined with this development right from the start. From today’s perspective, the question arises as to whether and how we can continue and update these performative strategies via repetition, interpretation and appropriation.

The Performatorium #007 will take place on two weekends: SA/SO 09.-10.06.2018 and SA/SO 16.-17.06.2018. After the introduction of Martha Wilson on the first day, we will continue rehearsing, experimenting and improvising on the three following workshop days. In daily band rehearsals we will play with different techniques of improvisation (voice, movement) to develop a common repertoire. This performative activity is interwoven through close readings and discussions on (queer) feminist (performance) archives as well as the concept of rehearsal.

Registration:
The workshop series addresses artists from the performative field  but also at all persons who are interested in an intensive examination of artistic performative practice. The number of participants is limited. The workshop series will be held in German or English. The fee for all four days is 50 €. Registration is only valid after transfer. Registration is only possible for the entire duration of the workshop series no later than FR, 05.06.2018 and will be sent via e-mail to: lena.schuster@kunstraum.net.

The Performatorium is a laboratory for performative practice. All artists working within the performative field are welcome, as well as individuals who are interested in an intensive engagement with artistic performative practice. The program for the regularly scheduled gatherings is planned collectively for the upcoming meeting. Performative methods are shared and developed through personal inputs within the group. Thus, performative knowledge is generated through exchange and action.

Further dates of the Performatorium 2018:
SA, 22.09.2018 and SAT, 20.10.2018 (save the dates!)

www.franklinfurnace.org
www.disbandny.wordpress.com
www.kunstraum.net
www.facebook-performatorium.com

Photo: ©DISBAND, Disband Songbook